Neues aus der Rathauskantine

14. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Mahlzeit! Mein Name ist Alfred Sülheim, Stadtarchivar. Gemeinsam mit Controllerin Simone Strack, die ich regelmäßig in der Rathauskantine treffe, haben wir schon etliche spannende und brisante Abenteuer zum Wohl des Bürgers, des Steuerzahlers und unserer geliebten Heimatstadt Neuss erlebt und erleben sie täglich wieder. An dieser Stelle gebe ich zum Besten, was uns zur Zeit bewegt…

Menü heute: Tutti al Tonno

Manchmal bietet einem auch die bestsortierte Kantine nicht das, wonach es einem gerade gelüstet. Es gibt halt so Tage, da MUSS es eben ein Döner sein, Currywurst Pommes Schranke oder amerikanischer Fleischklops im Gummibrötchen. Und das ist dann meistens nicht nur Fast-, sondern auch Street-Food. Vermutlich weil immer ein Teil davon auf der Straße landet, und wenn es nur die Verpackung ist. Da die alten Mülleimer in der Innenstadt leider nicht ganz dicht waren, gibt es jetzt in der Neusser City 50 nigelnagelneue Exemplare, die den Müll, vor allem flüssigen, besser bei sich behalten sollen als die alten. Aus hygienischen wie ästhetischen Gründen ein durchaus lobenswerter Ansatz. (mehr …)

Faszination Robotik – 16 Schülerteams beim zdi- Roboterwettbewerb am 24. November

13. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Unter dem Motto “Unsere digitale Welt” startet am Samstag, 24.November, um 10 Uhr der dritte Roboter-Wettbewerb des Netzwerks „Zukunft durch Innovation“ (zdi) Rhein-Kreis Neuss.

Er wird in Zusammenarbeit mit dem Industrieroboter-Hersteller Kawasaki Robotics GmbH und dem Berufskolleg für Technik und Informatik (BTI) am Hammfelddamm in Neuss ausgerichtet, wo die Veranstaltung auch stattfindet.
Der Wettbewerb ist erstmals Teil des landesweiten zdi-Roboter-Wettbewerbs 2018/19 und schaffte es auf Anhieb, die größte von 15 Regional-Ausscheidungen zu werden. Angesagt haben sich 10 Schülerteams aus dem Rhein-Kreis Neuss sowie sechs aus Aachen, Bergisch Gladbach, Heinsberg und Köln.
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Robert Abts, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Rhein-Kreis Neuss, freuen sich, dass der Wettbewerb eine so große Resonanz gefunden hat. “Mit den kniffeligen Roboter-Aufgaben werden die Schülerinnen und Schüler auf die digitale Berufswelt von morgen vorbereitet und für spannende MINT-Themen begeistert”, so Petrauschke. MINT steht für Unterrichts- und Studienfächer beziehungsweise Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Carsten Stumpf, General Manager Sales bei Kawasaki Robotics, ergänzt: “Roboter lösen eine Faszination aus, die dabei hilft, Technik, Informatik und auch naturwissenschaftliche Themen spannend und praxisnah zu vermitteln.”
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Ein kleiner Streifzug durch die öffentlichen Kantinen

13. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Es gibt Mittagesser und Nicht-Mittagesser, also Menschen, die mittags eine ausgiebige, in der Regel warme Mahlzeit brauchen und die, denen ein kleiner Snack (oder gar nichts) reicht. Wer nicht zu Hause isst, hat in der Stadt viele Möglichkeiten, seinen Hunger zu stillen. Sitzend, stehend oder gehend, warm oder kalt, üppig oder überschaubar. Für jeden Geschmack ist was dabei. Und für jeden Geldbeutel auch. Hier bieten die städtischen Kantinen ein ziemlich gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Auf der Suche nach einem Mittagessen hat man in der Stadt die Qual der Wahl. Keiner, der nicht will, muss hungrig wieder zurück an seinen Arbeitsplatz oder nach Hause gehen. Unterschiede bestehen hauptsächlich im Preis, der Größe und der Ausgewogenheit der angebotenen Mahlzeiten. Für die, für die Geld keine Rolle spielt, bieten die Mittagskarten der städtischen Restaurants, Cafes und Bistros eine reichhaltige Auswahl. In der Regel kommt man hier zwischen 8 und 12 Euro satt wieder raus. Für Leute mit etwas schmaleren Budget bieten zahlreiche Imbissbuden, Bäckereien oder namhafte Fast-Food Ketten eine günstigere und begrenzte (aber oft auch ungesundere, weil fettige und äußerst kalorienhaltige) Alternative. Ist die Kombination von günstig und gesund bei der Suche nach einem mittäglichen Essplatz nahezu unmöglich? Nicht, wenn man sich dafür entscheidet, sein eigener Koch zu sein und vorher selbst zubereitetes Essen mit an seinen Arbeitsplatz bringt. Oder im Supermarkt einen fertigen Salat oder anderes Food-to-go erwirbt. Nachteil der beiden Varianten ist, dass man bei schlechtem Wetter auf seinen Arbeits- als Essplatz angewiesen ist.

Günstig und gut? (mehr …)

Wenn der Kopf brummt

12. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Fast jeder hat das Gefühl, dass es im Kopf hämmert, pocht und brummt, schon einmal oder auch häufiger erlebt. Hier geben wir einen kleinen Überblick über verschiedene Arten von Kopfschmerzen und ein paar Tipps, sie zu lindern und ihnen vorzubeugen.

Um Kopfschmerzen lindern und behandeln zu können, ist es wichtig, ihre Ursache zu kennen. Eine wichtige Unterscheidung ist die in primäre und sekundäre Kopfschmerzen. Bei primären Kopfschmerzen liegt keine andere Krankheit vor. Der Kopfschmerz selbst ist das Problem. Sekundäre Kopfschmerzen weisen auf andere Erkrankungen hin. Wenn jemand im bisherigen Leben nie oder selten Kopfschmerzen gehabt hat, und dann häufige und/oder heftige Kopfschmerzen bekommt, können diese Begleiterscheinungen von Bluthochdruck, Zahnproblemen, einer nicht richtig angepassten Brille oder anderer Krankheiten sein. Von solchen sekundären Kopfschmerzen können Menschen im fortschreitenden Lebensalter häufiger betroffen sein, während sie seltener Spannungskopfschmerzen oder Migräne haben.

Spannungskopfschmerzen

Sie sind am verbreitetsten. Sie drücken und ziehen im gesamten Kopf, sind oft bis in den Nacken spürbar. Der Kopf ist so verspannt wie die Muskeln oder die Psyche.

Migräne

Typischerweise kommt die Migräne, wenn der Stress vorbei ist, als so genannte Wochenend- oder Feierabendmigräne. Sie zeigt sich auch als Reaktion auf Wetterwechsel. Die Schmerzen sind meist einseitig, pulsierend, pochend und heftig. Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit zwingen zum Rückzug.

Clusterkopfschmerzen

Clusterkopfschmerzen treten gehäuft über Wochen, bis zu achtmal täglich auf, auch in der Nacht. Die einzelnen Kopfschmerzattacken dauern bis zu drei Stunden. Daher die Bezeichnung „Cluster“ = Haufen. Typischerweise sind die extremen Schmerzen hinter einem Auge und im Stirn- und Schläfenbereich. Hinzu kommt oft Bewegungsunruhe. Weitere Symptome können das Tränen oder die Rötung des Auges auf der Schmerzseite sein.

Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen (mehr …)

Bunte und bewegende Bühne der Kinder- und Jugendkultur

9. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Am 27. September fand in Neuss das See You Festival mit der Verleihung der Kinder- und Jugendkulturpreise in Neuss statt. Mit 188 Präsentationen von insgesamt 226 Bewerbungen aus rund 70 Kommunen wurde ein neuer Rekord aufgestellt.

Seit 1990 wird der Jugendkulturpreis NRW verliehen. Kinder und Jugendliche sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten zu bewerben. Worum es bei diesen Projekten geht, fasste der zur Preisverleihung gekommene NRW-Jugendminister Dr. Joachim Stamp treffend zusammen: „Junge Menschen zeigen mit Mitteln der Kunst, was sie bewegt und begeistert.“

Was Kinder und Jugendliche bewegt …

Die künstlerischen Mittel versetzten in ihrer Vielfalt ebenso in Staunen wie die zahlreichen Themen. Kinder und Jugendliche aus der gastgebenden Stadt Neuss hatten sich mit 20 Projekten beworben. Einige Beispiele:
Das ‚Neuss Now‘ Festival, das ein fester Bestandteil der hiesigen Musiklandschaft ist.
Die ‚Trickfilmwerkstatt‘, in der Kinder und Jugendliche des Jugendzentrums der Reformationskirche Geschichten entwickelten und diese mit selbstgebauten Knetfiguren im Stop-Motion-Verfahren umsetzten.
Das Greyhound Pier 1, das mit dem Erlebnis-Parcours ‚Generation Digital – Risiken und Chancen‘ Jugendliche dabei unterstützt, Medien bewusst wahrzunehmen und zu nutzen.
Das Projekt ‚Verschieden – aber eins‘ des Vereins Interkulturelle Projekthelden, in dem zwölf Jugendliche ihre Geschichten aufgeschrieben, illustriert und veröffentlicht haben. ‚Verschieden aber eins‘ im UHR-Verlag (in Arabisch, Englisch, Georgisch, Deutsch, Griechisch, Kurdisch, Polnisch, Pashto, Tamilisch, Türkisch).
Mit Tanz zu rhythmischer jamaikanischer Danceball-Musik und der Darstellung von Alltagsszenen waren Kinder ab acht Jahren in einem Angebot des Geschwister-Scholl-Hauses in dem Projekt ‚41462 Crew – Die Neue‘ der Frage nachgegangen, wie es ist, die oder der Neue in einer Schulklasse zu sein.

Die Preise (mehr …)

Selfness ist das neue Wellness?

7. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben, Titelthema

Selfness heißt der neue Trend für alle, denen Wellness zu wenig und zu passiv ist. Während Wellness-Angebote in der Regel punktuell für vorübergehende Entspannung genutzt und in Anspruch genommen werden, geht es bei Selfness eher um ein ganzheitliches Projekt der dauerhaften Selbstveränderung. Dazu gehört die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst aktiv um Gesundheit, Körper, Geist und Seele zu kümmern. Immer das Ziel vor Augen: „Mens sana in copore sano“ – „in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.“

Selfness ist ein umfassender, aktiver und andauernder Prozess, der das Selbst in den Mittelpunkt stellt. Dieses „Arbeiten am Ich“ konzentriert sich auf den proaktiven Umgang mit der eigenen körperlichen und geistigen Gesundheit. Es geht nicht nur um Sport, um Schönheit, um Gesundheit und Ernährung, sondern Selfness meint aktive Mitarbeit für ein besseres Wohlbefinden in all diesen sich gegenseitig ergänzenden und beeinflussenden Bereichen. Das heißt nicht, dass man sich keine Massage gönnen sollte oder einen entspannten Saunabesuch, aber damit allein ist es eben nicht mehr getan. Der ganzheitliche, bewusste Umgang mit dem Körper ist ein langfristiges Projekt, und geistige Gesundheit und mentale Fitness kommt auch nicht von jetzt auf gleich in die Gänge. Identifiziert wurde dieser neue Trend bereits 2005 durch den renommierten Zukunftsforscher Matthias Horx, mittlerweile ist er in der Mitte der Gesellschaft angekommen und in vieler Munde. Es gibt eine rasant wachsende Anzahl von Publikationen zum Thema, immer mehr Kurse und Workshops und mittlerweile erste Reiseanbieter und Hoteliers.

Selfness: Runter vom Nehm-ich-Sofa, raus in die Eigenverantwortung (mehr …)

Alltäglicher Selbstbetrug: „Biedermann und die Brandstifter“ im Rheinischen Landestheater

6. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Man kann wegsehen. Auch wenn die Katastrophe direkt vorm Auge liegt. Unausweichlich. Man kann protestieren. Aber das kostet Mut. Viel Mut. Auch Zivilcourage. Gottlieb Biedermann sieht lieber weg. Ein Aufrührer hat sich bei ihm eingenistet und plant, Häuser anzuzünden. Die Brandfässer liegen schon im Keller bereit. Was tun? – Gottliebs Antwort ist deutlich: Er verklärt die Wirklichkeit. Sie ist ihm zu bedrohlich; seine Angst, ins Visier zu geraten, zu groß. So macht er sich klein, duckt und buckelt sich, mit der Hoffnung seine Haut zu retten. „Biedermann und die Brandstifter“ ist eines der bekanntesten Theaterstücke von Max Frisch. Seine skurrile, beunruhigende wie aberwitzige Klarheit verschaffte ihm hohe Präsenz auf deutschen Bühnen; und im Unterricht. Ein Stoff, allzeit und allerorts einsetzbar. Heute gerade wieder mehr denn je. So sieht es auch Reinar Ortmann, der das Werk unter Beziehung auf aktuelle politische Entwicklungen für seine erste Premiere als RLT-Intendant aufgreift.

Gottlieb Biedermann ist ein Rechtschaffender. So zumindest meint er. Schließlich ist er anständig, verdient sein Geld redlich und, und das will ihm erst einmal jemand nachmachen, nimmt sogar einen Obdachlosen auf. Nun gut, dieser nistet sich eher aufdringlich frech und unwillkommen bei ihm ein. Er hat kein Geld, aber dafür eine große Klappe; und Überzeugungskraft. Ein polemischer selbstverliebter Wichtigtuer mit übersteigertem Selbstbewusstsein. Ein problematisches Gegenüber für Herrn Biedermann. Der lässt sich beschwatzen, nimmt ihn auf und bewirtet ihn. Zwar ist ihm nicht wohl dabei. Vielmehr sucht er den Weg des geringsten Übels. Denn sich mit so einem kräftig muskulären wie latent aggressiven Straßenkämpfer anzulegen, scheint ihm nicht ratsam. Schon allein um die eigene Haut zu retten.

Jeder ist sich selbst der Nächste

Was bedeutet da schon Überzeugung? Kühlen Kopf bewahren, hält Gottlieb für klug. Nächstenliebe ist es nicht. Mehr die Liebe zu sich selbst. Was kümmert einen der Rest. Ihn interessiert die Welt vor seiner Haustür nicht. Zwar geht der Feuerteufel in der Stadt umher und alle fürchten, ihr Haus könnte das nächste brennende sein, aber Gottlieb Biedermann bleibt gelassen. Noch hat er doch alles unter Kontrolle mit seinem freundlich solidarischen Verhalten. (mehr …)

Atemaussetzer während des Schlafs – ein ernstes Problem

5. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Titelthema

Der Selbsthilfeverein „Schlafapnoe Neuss und Umgebung e.V.“ unterstützt von Schlafapnoe Betroffene und deren Angehörige.

Als Schlafapnoe wird das Aussetzen der Atmung während des Schlafens bezeichnet. Dabei werden zwei Arten unterschieden.
Am häufigsten ist die Obstruktive Schlafapnoe. Während des Schlafens sind die Zunge und andere muskuläre Bestandteile des Rachens zeitweise völlig entspannt. Das Schnarchgeräusch entsteht dadurch, dass die mit erhöhter Geschwindigkeit strömende Luft die Weichteile im Rachen und Hals beim Ein- und Ausatmen in Schwingung bringt. Die Zunge rutscht tiefer in den Rachen, die verbleibende Rachenöffnung wird kleiner und verschließt sich schließlich. Damit setzt das Schnarchen aus und der Atemstillstand – die Schlafapnoe – setzt ein.
Bei der selteneren Zentralen Schlafapnoe spricht das Atemzentrum im Gehirn die Atemmuskulatur nicht an. Die oberen Atemwege spielen dabei keine Rolle, darum gibt es kein Schnarchgeräusch.

Warum die Atemaussetzer so gefährlich sind

Das Gefährliche an der Schlafapnoe ist der Sauerstoffmangel, durch den der Körper in Stress gerät. Das Gehirn merkt den akuten Notstand und veranlasst beim Schlafenden eine Weckreaktion mit Anspannung der Muskeln, woraufhin dieser sich bewegt und dreht. Die Atemwege öffnen sich wieder – bis sich der Vorgang wiederholt. Atemstillstände von mehr als zehn Sekunden bis zu zwei bis drei Minuten können sich mehrfach wiederholen. Kein Wunder, dass der Schlaf völlig aus dem Takt gerät und keine Erholung bietet.
Dies alles kann lebensgefährlich für Apnoiker sein, deren Lebensqualität mindern und sogar die Lebensdauer reduzieren“, erklärt Rudolf Schick, 1. Vorsitzender des Selbsthilfevereins Schlafapnoe Neuss und Umgebung. Die Betroffenen fühlen sich andauernd müde, neigen zum Sekundenschlaf, können sich schlecht konzentrieren, können Herzprobleme, Bluthochdruck, Diabetes bekommen und haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko.
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Jetzt wird‘s gemütlich!

2. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Titelthema

Wir hatten in diesem Jahr doch einen ganz besonders warmen und langen Sommer, mit Temperaturen, die noch Mitte Oktober sommerlich anmuteten. Nur das fallende Herbstlaub ließ uns ahnen, dass es eigentlich bereits Herbst ist. Die Nächte werden jetzt merklich kühler und auch der hartgesottenste Freiluftfan kommt ohne Jacke nicht mehr aus. Jetzt ist es wieder an der Zeit, es sich gemütlich zu machen

Gelegenheiten und besondere Orte , an denen wir Kraft tanken und es uns gut gehen lassen können, gibt es bei uns in Neuss genügend. Wir stellen Ihnen hier einige davon vor.

Lecker und gut im WeinGut

Wie wäre es beispielsweise mit einem gemütlichen Abendessen aus einer gut-bürgerlichen Küche mit mediterranem Einfluss und einem Glas Wein? Im WeinGut auf der Münsterstraße mitten in der Neusser Altstadt umsorgt Vanessa Koch ihre Gäste gern persönlich. Seit Anfang 2017 ist die Vollblut-Gastronomin die neue Chefin des beliebten Neusser Lokals, das sie mit neuen Ideen und Angeboten aufgewertet hat, ohne die beliebten Besonderheiten des Lokals zu verdrängen. So gibt es weiterhin Werke von Neusser Künstlern zu sehen und auch die beliebten musikalischen Abende sind fest eingeplant. Vanessa Koch inszeniert in ihrer Küche bewährte Klassiker neu und startet im Herbst eine kulinarische Reise durch Deutschland. Dazu reicht sie junge Pfälzer Weine wie „Leib und Seele“ oder „Paranoia“.

WeinGut
Restaurant und Bar
Münsterstrasse 12, 41460 Neuss, Tel.: 384 73 68

Wellneuss – Genuss für alle Sinne (mehr …)

Wie können wir Barmherzigkeit leben?

1. November 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Am 20. November 2016 endete das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit. Doch Barmherzigkeit endet nie. Was bedeutet sie? Wie können wir sie leben? Das Mutterhaus Kloster Immaculata ist das Zentrum der Ordensgemeinschaft der „Barmherzigen Schwestern nach der Regel des heiligen Augustinus“. Hier fanden wir Antworten.

Generaloberin Schwester M. Praxedis Gerhards und Nadine Flores, Assistentin der Geschäftsführung, empfingen uns zum Gespräch. Erst vor einigen Tagen hat Schwester Praxedis das Gleichnis vom barmherzigen Samariter wieder in einer Messe gehört.
Es beantwortet die Frage „Was ist Barmherzigkeit?“ Sie ist untrennbar von einer weiteren Frage: „Wer ist mein Nächster?“
Um das zu verdeutlichen, erzählte Jesus diese Geschichte von einem Juden, der auf dem Weg nach Jericho von Räubern überfallen und schwer verletzt wurde. Ein jüdischer Priester kam an dem Verletzten vorbei und ging weiter. Bald darauf kam ein Tempeldiener; auch er ging vorbei. Schließlich kam ein Samariter, ein Angehöriger einer Religionsgemeinschaft, die mit den Juden verfeindet war. Er half dem Verletzten sofort, versorgte seine Wunden und brachte ihn in ein Gasthaus, wo er sich ausruhen und erholen konnte.

Hinsehen, sich kümmern (mehr …)

Der Ruinengarten in Reuschenberg: Wo aus Trümmern etwas Neues entsteht

26. Oktober 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Während wir das Wort Ruine mit Zerstörung, Krieg und Zerfall verbinden, verspricht uns ein Garten Wachstum und einen Neubeginn. In Reuschenberg entsteht derzeit ein sogenannter Ruinengarten, der beide Aspekte vereint. Die Idee hierzu hat einen sehr berührenden Ursprung.

In der Melissenstraße bewohnt Marcus Ertmer eines der typischen Häuser der sogenannten Reuschenberger Gartenstadt, die dort im zweiten Weltkrieg gebaut wurden. Entsprechend der damaligen Siedlungspolitik gehörte zu den Häusern ein großer Nutzgarten für den Anbau von Gemüse, Obst und zur Kleintierhaltung. Marcus und sein Sohn Lucas wollten aber keine Kartoffeln und Möhren anbauen, sondern hatten andere Pläne. Auf einer Gartenmesse hatten sie sogenannte Ruinengärten gesehen. Diese gefielen ihnen so gut, dass sie 2015 begannen, den eigenen Garten nach diesem Vorbild umzugestalten. Anstatt der Gemüsebeete entstand eine Rasenfläche mit Palmen und einem Olivenbaum, an Stelle des Holzzauns metzelten sie selbst eine „Ruinenmauer“ und der ehemalige Hühnerstall wurde zu einer Chill-Lounge umfunktioniert, mit einer Pergola, an der Weinreben ranken. Besonders gerne saßen Lucas und seine Freunde um die neue Feuerschale. Langsam entstand eine Wohlfühloase mit südlichem Ruinenflair …
Dieser Traum wurde jedoch jäh beendet, als bei Lucas Ertmer im September 2016 ein aggressiver Hirntumor diagnostiziert wurde. Durch das schnelle Wachstum des Tumors blieben Lucas nur noch wenige Monate zu leben. Auch Chemotherapie und Bestrahlungen konnten den Krankheitsverlauf nicht mehr aufhalten. Es begann eine schmerzvolle Zeit des Abschiednehmens, aber auch eine Zeit von großer Nähe und einem intensiven Zusammensein von Vater und Sohn. Die letzten Wochen seines Lebens wurde Lucas zuhause von seinem Vater gepflegt.
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Neues aus der Rathauskantine

24. Oktober 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Mahlzeit! Mein Name ist Alfred Sülheim, Stadtarchivar. Gemeinsam mit Controllerin Simone Strack, die ich regelmäßig in der Rathauskantine treffe, haben wir schon etliche spannende und brisante Abenteuer zum Wohl des Bürgers, des Steuerzahlers und unserer geliebten Heimatstadt Neuss erlebt und erleben sie täglich wieder. An dieser Stelle gebe ich zum Besten, was uns zur Zeit bewegt…

Menü heute: Struwwelpeter ‚Hamacher Art‘

Manchmal kommen Vorschläge auf den Tisch, von denen man gar nicht glauben möchte, dass sie irgend jemand ernst meinen könnte. Etwa die Kategorie „Wenn das hungernde Volk kein Brot hat, soll es doch Kuchen essen“. Oder „Sorgen Sie als Hartz-IV-Aufstocker besser privat für die Rente vor.“ Aber irgendwie scheint kein Gedanke zu blöd, als dass sich nicht eine Königin oder ein Wirtschafts-Liberaler findet, der ihn mutig ausspricht. Oder eben ein Neusser Bildungspolitiker. Der spektakuläre Vorschlag von Herrn Hamacher: Die Länge der Sommerferien soll den Zeugnisnoten der Schüler angepasst werden. Schlechtere Noten würden dementsprechend kürzere Ferien bedeuten. (mehr …)