Nach erfolgreichen Pilotprojekt im letzten Jahr geht „Sport im Park“ von Juni bis September in die nächste Runde

15. Juni 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Sport, Titelthema

Es bewegt sich was in Neuss: In verschiedenen Parks gibt es ab Mitte Juni wieder die unterschiedlichsten Sportangebote. Von Yoga über Pilates, Qi-Gong, Zumba oder Stand-Up-Paddeling ist für jeden Geschmack und jedes Alter bestimmt das richtige Sportprogramm dabei. Was sie aber alle gemeinsam haben: Sie sind gratis, unverbindlich, draußen und machen jede Menge Spaß.

Was schon viele andere Städte im Programm haben, darf natürlich auch in Neuss nicht fehlen: Mit „Sport im Park“ bietet die Stadt auch dieses Jahr wieder in Kooperation mit dem Stadtsportverband und den Neusser Sportvereinen ein buntes Spektrum an Sportkursen unter freiem Himmel an. Gestartet als Pilotprojekt im letzten Jahr war die Resonanz gewaltig, die Teilnehmerzahlen hoch und das Feedback ausgesprochen positiv. „Tolle Sache, was die Stadt da anbietet“, entfuhr es manchem, der zufällig beim Spaziergang im Park auf eine Gruppe Zumba-tanzender Menschen stieß und manchmal auch spontan mitmachte.

Daher geht man in diesem Jahr mit einem erweiterten Programm wieder erneut an den Start. Täglich wechselnde Angebote an verschiedenen Orten laden jeden Interessierten herzlich ein, mitzumachen. Ganz gleich, ob beim Fit-Mix im Südpark, Kanu fahren oder Stand-Up-Paddeling auf dem Sandhofsee, Qi-Gong im Nordparkbad oder Pilates im Stadtgarten.

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Frivoles Durcheinander im plüschigen Etablissement: Die Komödie „Floh im Ohr“ im Rheinischen Landestheater

13. Juni 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

„La puce à l‘oreille“ von Georges Feydeau stammt aus dem Jahr 1907. Eine Verwechslungskomödie, die die brave Gesellschaft unsittlich aufmischt. Denn im „Hotel zur zärtlichen Miezekatze“ geht es turbulent einher. Der Auslöser ist die aus der Laune der Langeweile keimende Idee von Raymonde Chandebise, ihr Mann würde sie betrügen. Ein Lockvogel soll ihn überführen. Und schon ist das Verwechslungsspiel entfacht. Ein Klamauk – auch sicherlich. Aber einer mit Charme und Idee. Michael Lippold versteht, aus Elfriede Jelineks Übersetzung Akzente herauszukitzeln und nicht in plätschernden Schabernack zu verfallen. Wer ein Fan des Genres ist, kommt auf seine Kosten.

Georges Feydeaus „Floh im Ohr“ gilt als eine der turbulentesten Verwechslungskomödien der Theatergeschichte. Tumult in der sonst so sittsamen Welt gutsituierter, der Lust nicht entsagenden Franzosen. Ein bisschen Spielerei zweier gelangweilter Damen. Eine Vermutung, die noch haltlos ist. Eine Falle – und es geht rein ins heillose Durcheinander. Anonyme Briefe. Irrtümer. Ein eifersüchtiger Spanier. Ein Mann mit Sprachfehler. Überraschungseffekte beim Rendezvous. Hosenträger, die ihren Herren wechseln. Jacken und Mützen ebenso. Dazu Ohrfeigen ohne Zahl. Sprünge in der Ehe. Seitensprünge aus der Ehe. Überpotenz und Impotenz. (mehr …)

Neues Buch von Johannes Schwelm „Meine 100 schlimmsten Auftritte“

11. Juni 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Worum es im neuen Roman des Neusser Komikers und Behinderten-Pädagogen Johannes Schwelm geht, ist bei diesem Titel fast selbsterklärend. Statt uns mit Katzen oder renovierenden Handwerkern zu belustigen, sinniert Schwelm lieber humorvoll über das Siegen, Scheitern, Zwischenmenschliches und nur am Rande über Mutter.

Auch im bereits dritten Roman des Neusser Autors lässt sich wieder viel Autobiografisches entdecken und vermuten. Wir erfahren, warum der Ich-Erzähler des Werkes, der ewige Student Heribert Kowalski, der im Rheinparkcenter auf der 12. Etage logiert, sich zum Komiker berufen fühlt. Dazu, dass er für seinen ersten Auftritt frenetisch gefeiert wird. Was Träume weckt, die schon beim zweiten Auftritt brutal zerstört werden. Mit Humor und Herz verführt Schwelm abermals zum Durchlesen, Schmunzeln und Lachen. Wir begleiten Kowalski beim Scheitern auf seiner schier endlosen Suche nach Bühnenerfolg, Anerkennung und Liebe. Wir leiden mit ihm.

Ich habe Johannes Schwelm gefragt, warum er abermals eine Romanfigur erfunden hat, die er durch ein Wechselbad Schwelmscher Gefühle schickt. Andere Humoristen, z.B. Ralf Schmitz oder Torsten Sträter, stellen schließlich die eigene Bühnenfigur in den Mittelpunkt vermeintlich autobiografischer Übertreibung und Überzeichnung. (mehr …)

Ein Klassiker im Hip-Hop-Gewand – einzigartig wie bannend

8. Juni 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Q Brothers aus Chicago erneut auf dem Shakespeare Festival: Nach einem extrem starken Auftritt mit „Othello the Remix“ im Jahr 2012 sind GQ und JQ in diesem Jahr wieder im Globe zu Gast. Dass man Othello vom Schlachtfeld problemlos ins Musikbusiness übertragen kann, zeigten sie hier mit großem Erfolg vor sechs Jahren. Dieses Mal steht „Q Gents“ auf dem Programm des Chicagoer Rap-Duos, frei interpretiert nach Shakespeares „Two Gentlemen of Verona“. Proteus und Valentin sind nun Highschool-Footballstars, die im Verona College Prep intensive Erfahrungen auf dem Spielfeld der Liebe machen und dabei Freundschaft wie Loyalität auf eine harte Probe stellen.

Mehr als 20 Rollen, 2 Rapper und dazu Musik, live abgemischt von DJ Jackson Doran. Hört sich wild an – ist auch so. Denn wer die Q Brothers aus Chicago schon erlebt hat, kennt die Power, mit der sie die Bühne zum Schwingen bringen und das Publikum mit sich ziehen. Diese Mal wüten sie an der Highschool. In ihrer Hip-Hop-Version mischen sie das Leben der zwei Freunde Proteus und Valentin exzentrisch auf. (mehr …)

„Sandgetriebe“ im TAS: Startschuss der Fußballshow „Rein oder nicht rein“

7. Juni 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

„Fußball ist der geilste Ball der Welt“, das steht auf ihren knallig roten Trikots als sie die Bühne betreten. Noch sind sie am Tuscheln und besprechen die Aufstellung und die Taktik. Aber schnell laufen sie sich ein und zielen aufs Tor: Die vier Jungs der Band „Sandgetriebe“ um Frontmann Eddy Schulz sind im Fußballfieber. Wen wundert’s so kurz vor der WM. Aber bar ernst ist ihre Fußball-Comedy-Show nicht zu nehmen. Denn der FC UEFM, so der Name ihres neu gegründeten Vereins, stellt die Welt um die Pille auf den Kopf.

Es steht im Augenblick 1:1, aber es hätte auch umgekehrt lauten können“, so ein legendärer Spruch von Heribert Faßbender. Der trifft – ein musikalisches Eigentor, ganz im Sinne von Sandgetriebe. Die stehen im Fußballfieber. „Rein oder nicht rein“, das ist hier die Frage. Darum dreht das neue Programm. Doch keine Sorge, Shakespeare wird nur zart tangiert, hier geht es um die Hard Facts, den Kern der Sache: Fanwirbel ohne Hooligans, die Intelligenz von Fußballern oder um die Strapazen von Trainern. Auch um die Liebe im Fanblock. Moderiert wird das „Spiel“ von Frau von Bauerbecken und Herrn Latte (alias Franka von Werden und Sven Post). Da kann das „Runde“ nicht am „Eckigen“ vorbei. Oder wie sagte Lukas Podolski noch: „Ich denke nicht vor dem Tor. Das mache ich nie.“ Schuss und gut. So sind wir auch schon schnell drin in der „Bierseligkeit“ des Programms. Und im Loblied auf die Männer „am Rande“. Die Stimmung schwankt, der Rhythmus variiert; auf der Bühne, nicht im Publikum. Klar, die Fangemeinde ist am Ball. Denn die Fähnchen zum Jubeln wurden großzügig auf der Tribüne verteilt. Ein kluger Schachzug, Grölen und Schunkeln sind vorprogrammiert. Keiner grätscht rein, wenn Kapitän Edwin die Meute einstimmt. Im FC UEFM geht es harmonisch zu. Sektempfang für die Gäste und Shakehands. „Wir spielen zusammen.“ Gegeneinander war gestern. (mehr …)

Bewegtes Herz – starkes Herz

6. Juni 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Titelthema

War für Herzpatienten früherer Zeiten körperliche Schonung oberstes Gebot, weiß man heute, dass ein trainiertes Herz sich bei Belastungen weniger anstrengt und auch gegenüber Rhythmusstörungen widerstandsfähiger ist. Ermutigung, z.B. in einer Herzsport-Gruppe, und die geeignete sportliche Aktivität sind das A und O, um auch nach Herzoperationen oder mit schwachem Herz ein lustvolles, bewegtes Leben zu führen.

Körperliche Beanspruchung und sportliche Aktivität ist der beste Weg für Herzpatienten, ihr Herz, ihren Körper und ihr Leben auf Trab zu bringen und zu halten. Dabei sind allerdings einige Dinge zu beachten. Der Herzmuskel soll gefordert, aber nicht überlastet werden. Die Balance zwischen Unterforderung und Abbau einerseits und Überanstrengung andererseits muss in einem kontinuierlichen Prozess gefunden werden. Dabei, die körperliche Aktivität aufzubauen, immer mehr Spaß an ihr zu finden und Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit (wieder) zu gewinnen, helfen Herzsport-Gruppen.

Das neue Leben fürs Herz

Für etliche Betroffene waren Bewegung oder Sport im Leben nicht vorhanden, bis der Infarkt, der Bypass, die Stents, die Kurzatmigkeit in die Klinik und anschließend in die Reha führten. In der Rehabilitation strampelte man dann auf dem Ergometer und bekam anhand von Herz-, Pulsmessungen ablesbar widergespiegelt, wie es um die eigene körperliche Belastbarkeit bestellt ist. Das kann der Start in ein neues, aktives, schöneres, im wahrsten Sinne des Wortes „bewegteres“ Leben sein.

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Am 9. Juni startet wieder der Neusser Sommernachtslauf: Gemeinsam im Laufschritt durch die Innenstadt!

4. Juni 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Sport, Titelthema

Der Rhein Kreis Neuss ist wieder im Lauffieber. Wohin man auch schaut, jetzt wird für den 36. Neusser Sommernachtslauf trainiert: in der Mittagspause im Stadtpark, auf den Rheinwiesen, in Schulen und Kindergärten, in der Gruppe, oder alleine… Neusser von klitzeklein bis groß machen sich bereit für dieses sportliche Highlight des Breitensportes am Samstag, den 9. Juni 2018.

Der von der TG Neuss veranstaltete Lauf bringt Einzelpersonen, Freunde, Familien, Schulen, Vereine und Firmen gemeinsam an den Start. Die Begeisterung der aktiven Sportler aller Altersklassen, die unzähligen interessierten Zuschauern, die die Läufer anfeuern, sowie ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgen für die fantastische Atmosphäre, die Teilnehmer, Besucher und Organisatoren so schätzen.

Um den Neusser Sommernachtslauf in dieser Größenordnung zu realisieren, müssen viele an einem Strang ziehen. Jahr für Jahr bilden die Turngemeinde Neuss, viele ehrenamtlichen HelferInnen, sowie zahlreicher Sponsoren und Förderer zusammen mit der Agentur h1 communication ein großes, eingespieltes Team um den Sommernachtslauf zu dem zu machen, was er ist. Sport verbindet!

Der Neusser Lauf, mit seiner besonderen und mitreißenden Atmosphäre, ist aus dem Terminkalender der Stadt längst nicht mehr wegzudenken und lockt Jahr für Jahr mit der gelungenen Mischung aus Breitensport für Groß und Klein sowie abwechslungsreichem Rahmenprogramm, Tausende von Menschen in die Innenstadt. In diesem Jahr erwartet das Publikum wieder ein buntes Unterhaltungsprogramm, neben den Läufen von Mini Marathon, Schullauf über Hand in Hand Lauf bis hin zum Staffellauf, der unter anderem durch die stimmungsvollen Fanlights zu einem der Highlights in der Dämmerung gehört, sorgen mehrere Bands, die unter anderem als Walking Act unterwegs sind, für Rhythmus in der City. Auch die Sponsoren auf der Sponsorenmeile lassen sich immer wieder etwas Neues für die Besucher einfallen und ist so stets beliebter Publikumsmagnet. So wird in diesem Jahr das Team von Yogimotion mit einem kleinen Yoga Programm für die perfekte Vorbereitung der Sportler sorgen. Läufer aber auch Zuschauer sind herzlich willkommen, zuzuschauen und mitzumachen. Neben dieser und vielen weiteren Aktionen sorgen zwei Bands für den richtigen Rhythmus und gute Stimmung. (mehr …)

Ein Stück Schottland im Rhein-Kreis Neuss

1. Juni 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Eigentlich liegen die schottischen Highlands ja nicht gerade um die Ecke. Dennoch gibt es hier im Rhein-Kreis Neuss die Möglichkeit, ein Stück Schottland live zu erleben und schottisches Lebensgefühl zu erfahren. Am ersten Juni-Wochenende finden nämlich die 6. Highland Games in Rommerskirchen-Oekoven statt. Ein sportliches Event, aber auch ein großes Fest und Vergnügen für Jung und Alt bei freiem Eintritt.

Putting the Stone, Tossing the Caber, Weight for Height, Scottish Hammer und Throwing the Horse Shoe – Das sind die klangvollen Namen verschiedener Disziplinen bei den Highland Games. Dahinter stecken durchaus ungewöhnliche sportliche Herausforderungen: Steinstoßen, Baumstammüberschlag, Gewicht-Hochwurf, Hammerwurf und Hufeisenwerfen. Wohlgemerkt: So ein Stein wiegt dann 11 Kilo, die Gewichte wiegen je nach Klasse über 20 Kilo. Weitere Disziplinen sind Fass-Rollen, Baumstamm-Slalom im Team und Strohballen-Hochwurf. „Es ist ein schöner Mix aus Geschicklichkeit, Kraft und Lauffähigkeit“, erklärt Uwe Friedrich seinen Sport. Er ist Mitinitiator der Highland Games und als 1. Vorsitzender der „Highlander Oekoven“ für die sportliche Seite zuständig. „Unser Sport sieht wild und wüst aus, aber mit der richtigen Technik ist er locker machbar.“ Das Publikum bekommt jedenfalls einiges an Action geboten, wenn am 2. Juni fast 20 Teams aus ganz NRW gegeneinander antreten. Übrigens alle im Quilt, denn der Schottenrock ist bei der Ausübung Pflicht. „Das Besondere ist, dass wir dieses Jahr die NRW-Meisterschaft der Teams bei uns in Oekoven ausrichten“, freut sich Friedrich. Und der traditionelle schottische Hochlandsport ist längst nicht nur für Männer attraktiv: „Es treten auch zwei gemischte Teams an und sechs Frauen-Teams. Das Alter der meisten SportlerInnen liegt zwischen achtzehn und etwa sechzig Jahren.“ Nicht weniger spannend versprechen sonntags die Einzelwettkämpfe zu werden. Hier bestreiten neben Kindern und Jugendlichen auch die amtierende Schweizer Meisterin Stefanie Frey und Hanshugo Sürth von den „Pulheim Highlanders“ die schottischen Disziplinen. Der 76-jährige Sürth ist aktueller Weltmeister seiner Altersklasse und das schon zum zweiten Mal. „Der Sport ist spektakulär und wird mit Leidenschaft betrieben. Das macht richtig Spaß“, verspricht Friedrich. Das Motto der ‚Highlander‘: „Geh auf den Platz, hab‘ einen schönen Tag mit Freunden und gib dein Bestes!“

Ein Fest für alle (mehr …)

Sportlich-sportlich geht‘s weiter

31. Mai 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Sport, Titelthema

Der Blick auf den Kalender verrät es: das Jahr hat schon fast Halbzeit! Das Jahr der Sportler folgt aber anderen Regeln! Halbzeiten gibt es bei den meisten Mannschaftssportarten, manche teilen ihre Spiele auch in Drittel auf, doch ihr Sportjahr ist die Saison und die sieht bei allen Sportarten anders aus. In der zweiten Hälfte des Kalenderjahres erwarten uns in Neuss noch so einige sportliche Höhepunkte, von denen wir hier einige nennen möchten. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben wir nicht!

Der Juni startet mit den Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften im Ringen. Am 1. Juni geht es in der Hammfeldhalle rund.

Der Neusser Sommernachtslauf gehört im Sommer auf jeden Fall auf unsere Liste, denn wenn am 9. Juni sich die Innenstadt in ein großes Sportstadion verwandelt und tausende junge, alte, erfahrene und unerfahrene LäuferInnen auf die Piste begeben, bebt die City!
Rund sieben Stunden lang starten die Rennen bei denen für jeden Läufer die passende Strecke dabei ist: vom 400 Meter Eltern-Kind-Lauf bis zum 10 Kilometer Jedermannlauf. Ganz klar, dass da auch viel Publikum dabei ist.

Mitten in den Sommerferien rüttelt die Tour de Neuss alle Daheimgebliebenen aus der Sonnenliege. Der Neusser Radfahrerverein von 1888/09 e.V startet dann zum 17. Mal das beliebte große Straßenrennen auf der Kaiser-Friedrich-Straße. Der Anschub durch die Tour de France sorgte für frischen Aufwind des Radsports und so freut sich der Veranstalter auf viele Radsport begeisterte Fahrer und Zuschauer. (mehr …)

Zum 36. Neusser Sommernachtslauf am 09. Juni 2018 werden wieder tausende Läufer ihr Bestes geben

30. Mai 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Bereits zum 36. Mal läuft es in Neuss rund: Ab 16 Uhr werden am Samstag, dem 09. Juni voraussichtlich ca. 4.000 Läufer in der Neusser City sportliche Bestleistungen hinlegen. Ob klein, ob groß, ob alt, ob jung, ob 400 Meter oder 10 Kilometer – beim Sommernachtslauf zeigt sich jeder von seiner schnellsten Seite. Bleibt zu hoffen, dass auch der Wettergott es sportlich nimmt und mit sonniger Unterstützung dabei ist.

1983 erblickte der erste Sommernachtslauf das Gesicht der Welt von Neuss. Damals sprinteten namhafte Spitzenläufer in Gedenken an den im Jahr zuvor verstorbenen Oberbürgermeister Herbert Karrenberg im Fackelschein durch die Neusser Innenstadt. Angefeuert wurden sie von zehntausenden Zuschauern, eine Resonanz, die selbst die Veranstalter überraschte, die den Lauf unter dem Motto „Wir bringen den Sport zu den Leuten“ organisiert hatten. Dieser sensationelle Erfolg war der Startschuss, dieses beliebte Event von nun an jährlich zu wiederholen. Dabei ist es geblieben. Zwar hat sich die Streckenführung des Rundkurses verändert und einmal musste der Lauf wetterbedingt wegen Sturmschäden abgesagt werden, das Konzept ist aber gleich geblieben: Sport, Spaß und Spitzenleistungen mitten im Herzen von Neuss. Auch in diesem Jahr rechnen die Veranstalter wieder mit mehr als 4.000 Teilnehmern und über 20.000 Schaulustigen, die sich das sportliche Ereignis nicht entgehen lassen wollen. Neben unterschiedlichen langen Läufen (400m, 1.000m, 5.000m und 10.000m, plus ein 4×1.111m Staffellauf) lockt auch wieder ein buntes Rahmenprogramm in die Innenstadt. Das leibliche Wohl kommt auf dem Hamtorplatz auf seine Kosten, heiße Rhythmen mehrerer Bands feuern die Läufer an und sorgen auch bei den Zuschauern für gute Stimmung. (mehr …)

Das Recht der Kinder auf Spiel und Freizeit: „Lasst uns draußen spielen!“

28. Mai 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Das ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2018. Wie sehen die Möglichkeiten zum Draußenspiel für die Neusser Kinder aus?
Mit dem Spielmobil setzen wir uns für die Umsetzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ein, die das Recht des Kindes auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung festschreibt“, erklärt Stephanie Fleschenträger, Diplom-Pädagogin beim Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Ortsverband Neuss e.V.

Bauen, Spielen, Basteln, Toben – beim Spielmobil ist alles möglich

Das Spielmobil ist die mobile Außenstelle des DKSB Neuss. Für das betreute Spielangebot steht das Freizeitvergnügen im Vordergrund. Gleichzeitig werden wichtige Lernprozesse gefördert. Unter pädagogischen Gesichtspunkten ausgesuchte und den Bedürfnissen und Trends der Kinder angepasste Spielmaterialien und Spielprogramme schaffen neue Spielanreize. Sie bereichern das Angebot der Spielanlagen und wollen den Kindern sinnvolle Freizeitbeschäftigungen aufzeigen. Mit diesem Ansatz soll auch der Zerstörung von Spielgeräten und der Verunreinigung des Spielgeländes, die oftmals aus Langeweile und fehlenden Möglichkeiten heraus entstehen, vorgebeugt werden.
In den offenen Ganztagsgrundschulen ist das Spielmobil als ergänzendes Angebot zum Bewegungsausgleich unterwegs und erweitert den Raum, in dem der kindliche Spieltrieb ausgelebt werden kann.
Spiel- und Bewegungsfahrzeuge, Funcars, Pedalos, Stelzen, Bälle, Hockeyschläger, Schmink-, Mal-, und Bastelsachen, Seile/Taue, Schwungtuch – das „mobile Kinderzimmer“ ermuntert zu Fantasie, Bewegungslust und gemeinsamem Spiel.

Station 4 des KinderRechtePfads® in Neuss (mehr …)

Khemiris ≈ [ungefähr gleich] im Rheinischen Landestheater

25. Mai 2018 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Mit seinen Romanen ‚Das Kamel ohne Höcker‘ und ‚Montecore‘ wurde er zu einem der bekanntesten Autoren Schwedens: Jonas Hassen Khemiri, geboren 1978 in Stockholm. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Paris und Literatur an der Universität von Stockholm. Seine Bücher wurden in über 20 Sprachen übersetzt. Sein Debutstück ‚Invasion!‘ wurde auf Anhieb ein internationaler Erfolg und etablierte ihn zudem als einen der wichtigsten skandinavischen Gegenwartsdramatiker. In ‚≈ [ungefähr gleich]‘ durchleuchtet Khemiri Rubbellos reibende Outsider, die sich für einen Platz in der „freien“ Erfolgsgesellschaft abmühen. Ohne Chance. Seine kunstvoll verzahnten Erzählstränge, die sich episodenhaft zum Ganzen fügen, weiß die RLT-Inszenierung von Nina de la Parra geschickt ins „Lebenspool“ umzusetzen, um aus verschiedenen Perspektiven dem Gesellschaftselend nahe zu rücken.

Ungefähr gleich, ein Titel mit Menschen im Visier. Eine provokante Aussage, zumal wenn sich der Blick auf die steigende Kluft zwischen Arm und Reich in der Welt richtet. Immer mehr Reiche gibt es zu verzeichnen und gleichzeitig mehr und mehr Arme. Das mag nicht zusammenpassen, ist aber Fakt. Die Schere klafft mit Tendenz zum weiteren Aufklappen konsequent auseinander, was Berechnungen der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam belegen. 82 Prozent des 2017 neu erwirtschafteten Vermögens sind laut Oxfam-Bericht „Reward Work, not Wealth“ („Belohnt Arbeit, nicht Vermögen“) an das reichste Prozent der Weltbevölkerung geflossen. Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt mehr Vermögen als die anderen 99 Prozent zusammen. Die Zahl der Milliardäre ist im vergangenen Jahr so stark angestiegen wie nie zuvor, auf einen Rekordwert von 2043 Superreichen.

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