Norfer Boulevard – Ein außergewöhnliches Straßenfest

14. August 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Es erwartet uns Unterhaltung, Musik, Kultur, Klamauk und Kulinarisches. Letzteres nicht umsonst – wie das Programm – aber erschwinglich. Es soll ein schönes Event für Jedermann auf der Empore im Herzen der Norfer Südstraße werden.

Denn es gibt ein Jubiläum zu feiern: Michael Bernd Team blickt auf 20 erfolgreiche Jahre im Neusser Süden zurück. Michael Bernd: „Ich möchte den Norfern zum Jubiläum etwas zurückgeben.“ Das Programm hat er generationsübergreifend und familienfreundlich gestaltet. Er fände es schade, wenn die Kleinen in die Hüpfburg oder zur Bastelgruppe gehen, statt mit den Eltern gemeinsam was zu erleben.

Beginnen wir mit dem leiblichen Wohl. Es geht von Thai Streetfood (Man Thai), über authentische französische Crepes, Toskanische Leckereien (La Toscana) bis vielleicht zur Bratwurst. Auf kulinarische Abwechslung und Getränke zu zivilen Preisen können wir uns verlassen, sowie auf ein tolles Programm. Unter anderem ist der Chansonnier und Entertainer Mayo Velvo auf der Bühne. Bernds Lieblingsact der ersten Stunde, die „Sweethearts“, dürfen mit ihrer Schlagerparodie der Wirtschaftswunder-Jahre natürlich nicht fehlen. Das Jazzorchester Muckefuck, ebenfalls seit rund 20 Jahre im Einsatz, spielen für uns ihren beliebten Dixie, Swing und New Orleans Jazz. Die Band DiJazzTiff verspricht uns coolen Jazz statt Cooljazz, mit einer Menge Soul(-Klassiker) und das alles sehr funky. Turbulent wird es mit den The Four Shops. Elvis sitzt als Drummer in einem Einkaufswagen, inmitten einer Funk Band, deren übellauniger Bassist das Publikum maßregelt. Very very funny, very very groovy. (mehr …)

Die Sprache der Bäume

7. August 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Umwelt

Bäume sind Orte der Ruhe, der Zuflucht, der Inspiration, der Freundschaft, der Geselligkeit, Symbole der Kraft und des Lebens. Gewiss werden Sie Ihren Lieblingsbaum in Neuss finden. Machen Sie sich auf zur Entdeckungstour.

Das Buch „Das geheime Leben der Bäume“ des Försters Peter Wohlleben ist seit Monaten ein Bestseller. Wohlleben erzählt von Bäumen, die einander unterstützen, hilfsbereit sind, sich gegenseitig über Duftstoffe warnen, konkurrieren oder Verbundenheit und Zuneigung pflegen – so ähnlich wie wir Menschen. Viele von uns spüren, dass wir uns mit Bäumen auf eine ganz eigene, wohltuende Weise austauschen können. Wahrscheinlich haben viele LeserInnen schon mal mit einem Baum gesprochen, ihn umarmt, ihn bewundert, ihm in der Sommerhitze zu trinken gegeben, sich einfach wohl in seiner Nähe gefühlt.

Einladung von den Linden

Die Linde auf dem Dorfplatz ist sprichwörtlich. Um sie herum versammelt, empfinden Menschen Verbundenheit. Links neben dem Hauptportal der Quirinus Basilika gedeihen seit Ende 2014 vier Winterlinden und warten auf Menschen, die das Verweilen in ihrer Nähe genießen.

Von Glocken und Herzen

Im Alten Stadtgarten findet sich einige Meter vom Eierdieb entfernt eine Gruppe von Blauglockenbäumen. Sie gehören zu den wenigen Gehölzen mit blauen Blüten. Wer in der Blütezeit von April bis Ende Mai hierher kommt, braucht nur dem sanften Duft zu folgen. Mit dem Verblühen erscheinen die großen, herzförmigen Blätter, die im Sommer den Schatten spenden, in dem sich so wundervoll träumen lässt. Glockenförmig geht es im Herbst weiter, wenn sich die kapselartigen großen Früchte mit zahlreichen Samen gebildet haben. Der Kaiserbaum, wie er auch genannt wird, liebt die Wärme und das Licht – vielleicht entdeckt so mancher Mensch hier einer Wesensähnlichkeit.

Während die Blauglockenbäume neben vielen anderen Bäumen im Rahmen der Aktion „Neuss pflanzt einen Baum“ in 2014 nach dem verwüstenden Sturm Ela nachgepflanzt wurden, werden die Baumlücken auf dem Deich am Rhein bleiben.

Idylle auf Zeit

Die Kastanien, die auf dem Deich zwischen Hammer Eisenbahnbrücke und Sporthafen eine Allee bilden, dürften eigentlich nicht hier stehen. Jedenfalls sagen es so die Hochwasserschutzvorschriften. Stürzt ein solch großer Baum um, kann er mit der Zugkraft seiner Wurzeln enormen Schaden im Damm anrichten. Dennoch müssen wir uns um die Deichbäume nicht sorgen. Sie genießen Bestandsschutz. So lange sie nicht aus Krankheitsgründen gefällt werden müssen, geben sie uns das, was Alleen ausmacht: Geborgenheit, Schutz und Orientierung.

Staunen ohne Ende

In Sicherheit wiegen dürfen sich auch die Bäume im Baummuseum in Reuschenberg, dem Arboretum an der Aurinstraße.

Urweltmammutbaum, Sumpfzypresse, Taschentuchbaum und viele mehr können wir hier kennenlernen. Es gibt sogar einen Baum, dessen Holz so schwer ist, dass es im Wasser untergeht: der Eisenholzbaum. Solche Gehölze oder deren Verwandte waren bereits vor Millionen von Jahren in unserer Region heimisch. Da kommt ein ehrfürchtiges Staunen auf – und das tut der Seele gut.

Ein Baum zum Glück

Auch im Brauchtum spielt der Baum eine besondere Rolle, und das wird seit 1996 am Berghäuschchensweg an der Erft gepflegt. Auf zwei Flächen haben Brautpaare die Möglichkeit, im Hochzeitshain Eichen, Buchen, Vogelkirschen, Ahorn, Linden, Erlen oder andere heimische Gewächse zu pflanzen. Bereits über einhundert Bäume und die dazugehörigen Stelen mit den Namen der Eheleute haben sich hier angesammelt. Wer kann sich ein besseres Symbol für den Bund fürs Leben vorstellen als einen Baum, steht dieser doch für Beständigkeit und Wandel, für Glück und Wachstum.

Claudia Pilatus

Der Rhein ist nicht zum Schwimmen da

31. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Titelthema

Es ist nicht grundsätzlich verboten, im Rhein zu baden oder zu schwimmen. Ein Schwimmverbot in Europas meist befahrener Wasserstraße gilt nur in den 100-Meter-Zonen oberhalb und unterhalb von Hafenmündungen, Brücken, Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Schiffsbauwerften. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät jedoch unbedingt vom Schwimmen und Baden im Rhein ab.

Der Rhein hat eine starke Strömung und durch die Schifffahrt werden zusätzlich Sog und Wellenschlag verursacht. Zudem sind diverse Strudel und Unterströmungen vorhanden“, erklärt Lutz Seebert, Einsatzleiter der DLRG Neuss, die Gefahren, die im Fluss lauern. Bei ihren Einsätzen an der Rheinwache in Uedesheim an der Fähranlegestelle muss die DLRG Neuss immer wieder tätig werden und darauf achten, dass nichts Schlimmeres geschieht. „An einem schönen Tag klären wir im Schnitt sechs bis acht Personen auf, welche sich im Wasser aufhalten“, so Lutz Seebert. „Und immer wieder schicken wir Kinder zurück ans Land.“ Denn bereits der Sog, der in Ufernähe entsteht, ist tückisch. Die in den Fluss hineinreichenden Buhnen regulieren den Wasserfluss und verstärken den Sog und die Fließgeschwindigkeit in der Fahrrinne in der Mitte.

So gut schwimmt niemand

Das weit entfernt scheinende Schiff ist ganz schnell sehr nah und hat keine Chance zu bremsen. Die Strömung überfordert selbst gute Schwimmer und verhindert, dass man einfach in die gewünschte Richtung schwimmt. „Die Schwimmfähigkeit, die im Rhein erforderlich wäre, wird unterschätzt“, so Seebert. (mehr …)

Jobsuche? Jetzt einfach schnell bewerben

24. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Die schnelle und innovative Art und Weise, sich prompt und professionell auf Jobangebote zu bewerben: Eine Visitenkarte, die es in sich hat – das ist die Erfindung des vom Rhein-Kreis Neuss betriebenen Technologiezentrums Glehn (TZG). Sie soll Arbeitssuchenden die Bewerbung deutlich erleichtern, denn sie enthält neben den Kernkompetenzen des Bewerbers via QR-Code einen direkten Link zum Onlineprofil des Bewerbers. Mit vollständigem und aktuellen Lebenslauf, Zeugnissen und Arbeitsproben.

Visitenkarte statt Bewerbungsmappe: Das ist die simple, handliche und geniale Idee, die das TZG unter Blitzbewerbung24 mittlerweile auch schon zum Patent angemeldet hat. Sie funktioniert so: Jeder interessierte Bewerber erstellt unter fachkundiger Anleitung des TZG ein professionelles und vollständiges Profil, das er auf der Internetseite www.blitzbewerbung24.de hochlädt. Dieses enthält neben Lebenslauf, Zeugnissen und Arbeitsproben auf Wunsch auch Videos, in denen der Kandidat sich selbst, seine Expertise und relevante Referenzen darstellen kann. Des weiteren gehört zum Gesamtpaket eine Visitenkarte, die Dank ihrer Größe immer zur Hand ist. Auf ihr befinden sich neben Foto und persönlichen Daten des Bewerbers auch seine Kernkompetenzen, kurz und prägnant, sowie ein QR-Code. Scannt man diesen via Smartphone, so führt dieser Link direkt auf sein Profil mit allen relevanten Infos. Schnell, direkt und handlich schlägt die Blitzbewerbung so gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Sieht der Bewerber ein für ihn interessantes Stellenangebot, kann er mit Weitergabe/Versand der Visitenkarte direkt darauf reagieren. Kein umständliches Zusammensuchen von Bewerbungsunterlagen oder Aktualisieren des Lebenslaufs, stattdessen promptes Bewerben, ein unschlagbarer zeitlicher Vorteil. (mehr …)

15. Neusser Blutspendemarathon

19. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Nach den Ferien sind die Depots der Blutspendedienste oft wie leergefegt. Um Abhilfe zu schaffen, findet am Donnerstag, 20. Juli 2017, von 10 bis 19 Uhr der 15. Neusser Blutspendemarathon des DRK-Blutspendedienst es im Rathaus statt. Wie auch im letzten Jahr hat Bürgermeister Reiner Breuer wieder die Schirmherrschaft übernommen und verschiedene Sitzungsräume im Rathaus freigehalten.

„Es heißt zwar Blutspendemarathon, Blutspenden ist jedoch keine Anstrengung, sondern ein Leichtes“, sagt Bürgermeister Reiner Breuer. Zudem erfahre man seine Blutgruppe, was gerade in Notfällen von Bedeutung sein könne. Neben dem guten Gefühl, mit seiner Spende anderen etwas Gutes getan zu haben, werden die Spenderinnen und Spender mit einem bunten Rahmenprogramm belohnt. Unter anderem gibt es eine große Verlosung,ein Überschlagmobil des ADAC, eine Fahrradcodierung-Aktion der Polizei und ein Erste-Hilfe Parcours. Jeder, der in diesem Jahr einen Erstspender oder eine Erstspenderin mit auf den Blutspendemarathon bringt, erhält als besonderes Dankeschön eine Powerbank, ein mobiles Akkuladegerät für die Power unterwegs.

Der Neusser Blutspende-Marathon ist ein exemplarisches Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Zusammenarbeit funktioniert“, sagt Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes West. Jede Blutspende hilft gleich drei Mal – je nach Indikation kommen die Erythrozyten (roten Blutkörperchen), das Plasma oder die Thrombozyten (Blutplättchen) zum Einsatz, so werden die meisten Blutpräparate mittlerweile für die Versorgung schwerstkranker Krebspatienten benötigt. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ganz uneigennützig gespendet haben.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Ab 2018 wird Marion Zillger vom Amt für Rats-, Bezirks- und Bürgerangelegenheiten Gottfried Dorschner ablösen, der bislang die Aufgabe der Koordination für die Blutspendetermine im Rathaus übernommen hat.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800/ 11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Mehr Informationen sind im Internet unter http://www.blutspendedienst-west.de erhältlich.

120 mal Neuss – eine Liebeserklärung an eine ganz besondere Stadt

17. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Josef Beeck ist Neusser mit Leib und Seele. Als echter Nüsser Jung hier aufgewachsen, festigte sich sein Wunsch für immer zu bleiben.

Um auch anderen seine geliebte Heimatstadt nahezubringen, zeigt er in seinem selbst erstellten Video „120 mal Neuss“ wunderschöne und vielseitige Aufnahmen der Stadt. Als Auftakt dienen die traditionellen Böllerschüsse des Neusser Schützenfests, gefolgt von zauberhaften Momentaufnahmen der Innenstadt und des Quirinus Münster, weiter mit schönen Bildern des historischen Hamtores, den blühenden Blumen des Rosengartens und vielem mehr.

Besonderes Highlight des Videos sind die wunderschönen Luftaufnahmen. Mit den Rundflügen seines Helikopters gelingt es Josef Beeck Neuss von einer ganz neuen Seite zu zeigen. Mit dem Video erfüllt er sich den Traum seine geliebte Heimatstadt so zu zeigen, wie er sie sieht: Von ihrer schönsten Seite.

Aber sehen Sie selbst: https://youtu.be/s6hSMpbjWxM

Ferien zuhause? Ein Riesen-Spaß!

17. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Familie, Titelthema

Sechs und eine halbe Woche Sommerferien, unsere Kinder haben sich diese freie Zeit redlich verdient ! Die meisten Familien fahren jetzt in den Sommerurlaub und verbringen zwei oder auch drei Wochen an einem mehr oder weniger sonnigen und exotischen Ort und sie haben endlich Zeit für die vielen Dinge, die ein echtes Familienleben ausmachen. Mancher ist aktiv, andere genießen es, abzuhängen. Damit die im Urlaub gewonnene Erholung in den übrigen Ferienwochen nicht durch chronische Langeweile zerstört wird, haben wir einige Tipps für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung zusammengetragen. Vielleicht finden Sie hier die eine oder andere Idee, die Sie in diesen „schönsten Wochen des Jahres“ umsetzen können. Wir wünschen viel Vergnügen“

Seit 30 Jahren ein beliebter Dauerbrenner: Zeltlager an der Erft in Grimlinghausen

Das Zeltlager „Spaß im Gras“ findet vom 17. bis 28. Juli statt. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche von 12 bis 16 Jahren. Der Aufenthalt inklusive Verpflegung und Programm kostet 10 Euro pro Übernachtung. Über 100 Kinder und Jugendliche zelten hier und können zwei Wochen lang an Aktionen aller Art teilnehmen. Es kommt also garantiert keine Langeweile auf, wenn man seine Ferien in Neuss verbringt. Angeboten werden zum Beispiel aufregende Rafting-Touren auf der Erft, Kistenklettern, Geocaching, Töpfern, T-Shirt-Bemalungen, Henna-Tattoos, Modellieren mit Ytong-Steinen, das legendäre Saunazelt, der große Wellnessbereich, Pimp-my-whatever, Musikvideos, die Erftüberquerung an einem Seil, Volleyball, Fußball, Lagerspiele, Nachtwanderungen und vieles mehr.

Die Anmeldung kann am ersten Tag ab ca. 14 Uhr erfolgen, an den anderen Tagen von 10:30 bis 16 Uhr. Die Anmeldung ist nur persönlich vor Ort möglich und nicht online oder telefonisch.

Die genaue Adresse: Bezirkssportanlage Grimlinghausen, Kasterstr. 76a, 41468 Neuss, http://www.spass-im-gras.info/index.php?/pages/zeltlager.html

Klettern mitten im Wald (mehr …)

Ferienaktionen in den Neusser Bädern

14. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Familie, Neusser Leben

Aktionen für Kinder und Erwachsene – von der Karibischen Nacht bis zu Ball- und Wettkampfspielen:

Schüler zwischen 5 und 17 Jahren können sich jetzt noch mehr auf die Ferienzeit freuen. Die Stadtwerke Neuss bieten in den anstehenden Sommerferien wieder eine attraktive Ferienkarte für ihre Schwimmbäder an. Außerdem warten aktionsreiche Events auf kleine und große Wasserratten.

Ferienkarte ab sofort erhältlich

Für nur 18,50 Euro so oft man möchte ins Südbad oder ins Nordbad: Dieses attraktive Angebot machen die Stadtwerke allen Schwimmfans unter 18 Jahren. Für Kinder unter fünf Jahren ist der Eintritt frei. Die personalisierte Ferienkarte ist während der kompletten Sommerferien gültig. Ab sofort ist sie im Südbad und im
Nordbad erhältlich. Die Barcodekarte ist nicht übertragbar und kann gegen Vorlage des Ausweises erworben werden. Sparfüchse aufgepasst: Wer öfter als acht Mal in den Sommerferien eines der Neusser Bäder besucht, für den rechnet sich die einmalige Investition in die Ferienkarte bereits. Ob Kinderplantschbereich, Sprungturm oder Rutsche, alle Angebote stehen den Ferienkarten-Nutzern frei.

Ferien-Events für alle: (mehr …)

Neues aus der Rathauskantine

12. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Mahlzeit! Mein Name ist Alfred Sülheim, Stadtarchivar. Obwohl sich mein Arbeitsplatz im Archiv an der Oberstrasse befindet, suche ich doch regelmäßig das Rathaus auf um in der dortigen Kantine einzukehren. Wie es das Schicksal und die Öffnungszeiten wollen, treffe ich dort häufig auf Controllerin Simone Strack und Hausmeister Jupp Schwaderath. Gemeinsam haben wir schon einige spannende und brisante Abenteuer zum Wohl des Bürgers, des Steuerzahlers und unserer geliebten Heimatstadt Neuss erlebt und erleben sie täglich wieder.

Menü heute: Sommerliches Allerlei mit fadem Beigeschmack

Es gibt Orte, an denen man es nicht vermeiden kann, unfreiwillig Zeuge von Gesprächen zu werden, die man lieber nicht gehört hätte. Typischerweise sind das öffentliche Verkehrsmittel, Warteschlangen oder eben Restaurationsbetriebe von der Eisdiele (vor allem jetzt im Sommer) bis zur Kantine (ganzjährig). Dabei kann man von amüsant über skurril bis gruselig alles hören. Amüsant zum Beispiel ein Gesprächsfetzen über die Streitereien im Stadtrat, die zu einem unverhofften Geldsegen bei den Stadtwerken führten: A: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.“ B: „Ab jetzt heißt es ‚wenn alle nur noch streiten kostet‘s Millionen.“ Wie wahr. (mehr …)

Gemeinde Jüchen – 27 Orte, viel Kohle und ein Wasserschloss

10. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Neuss und seine Nachbarn Teil 4: Jüchen ist die größere der beiden Nachbargemeinden von Neuss, ist aber ähnlich wie die Gemeinde Rommerskirchen ländlich geprägt. Die zum Teil malerischen kleinen Dörfer und Orte liegen verstreut inmitten von grünen Feldern. Zugleich ist Jüchen wie das benachbarte Grevenbroich stark mit dem Tagebau Garzweiler verbunden, der südlich direkt an das Gemeindegebiet grenzt.

Allein sechs Jüchener Ortschaften wurden im Laufe der Zeit umgesiedelt, weil sie abgebaggert werden mussten: Garzweiler, Holz, Otzenrath, Spenrath, Priesterath und Stolzenberg. Sie befinden sich nun im Norden von Hochneukirch. Bei Hochneukirch liegt auch einer der offiziellen RWE-Aussichtspunkte auf die riesige Braunkohle-Grube. „Der Aussichtspunkt Jüchen befindet sich am nördlichen Rand der Grube des Tagebaus Garzweiler. Von hier schaut man auf den ehemaligen Nordflügel des Tagebaus. In südöstlicher Richtung sind die Kraftwerke Frimmersdorf und Neurath zu sehen“, heißt es vonseiten der RWE Power AG. (mehr …)

Let’s party – jeden summer sunny sunday

7. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Titelthema

Feiern und Chillen in der Kiesgrube: Ibiza-Feeling meets electronic Beats in einer unvergleichlichen Location: Eine der größten Open-Air-Locations für elektronische Musik liegt mitten in einem Neusser Industriegebiet. Umgeben von schmucklosen Lager- und Logistikhallen befindet sich die Kiesgrube, ein fantasievoll gestalteter Beachclub mit feinstem Sand, verträumten Chill-Out Areas, einer großen Tanzfläche und kleinen Bars, einem Restaurant plus Grill. Und natürlich mit grandiosem Sound, angesagten DJs und allem, was in der elektronischen Musikszene Rang und Namen hat. Alles unter freiem Himmel und nur, wenn die Sonne scheint.

Immer wieder Sonntags, und nur wenn die Sonne scheint, tut sich in Uedesheim bereits ab mittags Erstaunliches: In Scharen strömen gut gelaunte Menschen, offensichtlich Party-people in die Sudermannstraße. Den Straßenrand säumen, dort, wo er nicht abgesperrt ist, wild geparkte Autos mit Kennzeichen nicht nur aus der näheren Umgebung, darunter viele Holländer, Belgier und Franzosen. Ihr Ziel ist die Kiesgrube, eine der angesagtesten Locations für elektronische Musik in Deutschland. Hier hat bereits die Crème de la Crème der Elektro-Szene aufgelegt, von Dirty Vegas, Loco Dice bis hin zu Sven Väth, Carl Cox und Fatboy Slim. (mehr …)

Spielobjekte in der Neusser Innenstadt 

6. Juli 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Titelthema

Im Jahr 2000 verabschiedete der Jugendhilfeausschuss ein Konzept, das vorsah, in der Neusser Innenstadt künstlerisch anspruchsvolle und zugleich gut bespielbare Objekte aufzustellen. Das Konzept wurde und wird sukzessive im Innenstadtbereich umgesetzt und im Rahmen von Bauprojekten weiter ergänzt. Mittlerweile finden sich Spielobjekte an vielen Stellen in der City und laden zu einer spannenden Spiel- und Entdeckungstour ein.

Mit Murmeln spielten schon die alten Babylonier, Römer und Germanen. Die ältesten Murmelfunde stammen aus der Zeit um 3000 v. Chr. Das bei allen Altersgruppen beliebte Spiel kann auf viele Weisen ausgetragen werden. Meist geht es darum, die Murmeln gezielt in ein Loch zu rollen. Am Freithof bieten zwei Murmelspielplatten Gelegenheit zu diesem Freizeitspaß unter freiem Himmel.

Im Bereich der Kastellstraße wurde eine Rotierende Scheibe installiert. Durch Drehung der Scheibe entstehen komplementäre und polare Gegenbilder sowie überraschende farbige Lichterscheinungen. Die Scheibe wird nach Abschluss der Neubaumaßnahme Kastellum wieder erlebbar sein.

Im Bereich Sebastianusstrasse kann man durch ein Kaleidoskop schauen. (mehr …)