Neuss und seine Nachbarn Teil 7: Meerbusch – Nicht nur reich und schick

14. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Ganz nah an Düsseldorf gelegen und mit den – gemessen an der Einwohnerzahl – meisten Einkommensmillionären in NRW ist Meerbusch ein bekanntermaßen attraktiver Wohnort, doch das ist nicht alles. „Meerbusch ist rheinisch, Meerbusch ist grün, ‚kunstvoll‘, bisweilen mondän und chic, aber auch bodenständig und gemütlich“, so beschreibt sich die Stadt nämlich selbst. Es lohnt sich daher, auch dieser Neusser Nachbarstadt mal einen Besuch abzustatten.

Die Stadt Meerbusch selbst ist im Vergleich zu den anderen Neusser Nachbarstädten noch gar nicht so alt: Sie wurde erst 1970 gegründet als Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Büderich, Osterath, Lank-Latum, Ossum-Bösinghoven, Strümp, Langst-Kierst, Nierst und Ilverich. Diese acht ehemaligen Gemeinden gelten heute als Stadtteile von Meerbusch. Doch damals entstand nicht nur eine neue Stadt, sondern auch erst der Name „Meerbusch“. Gesucht wurde ein Name, der den Bezug zum Charakter der Gegend und zu ihrer Geschichte erkennbar herstellt. ‚Meerbusch‘ war schließlich der Vorschlag vom Ratsherrn und damaligen Parteivorsitzenden der FDP, Dr. Frid Muth. „Dieser Name erinnert zum einen an das historisch bedeutsame Kloster Meer und zum anderen verweist er auf den Meererbusch, der hier die Landschaft prägt“, berichtet Michael Regenbrecht, der Leiter des Stadtarchivs.

Dennoch blickt der Raum Meerbusch natürlich auf eine um einiges längere Geschichte zurück, erste menschliche Spuren datieren sogar auf das Jahr 7000 v. Christus. Auf der städtischen Homepage wird die Historie kurz und etwas salopp auf den Punkt gebracht: „Zuerst kamen die Römer, dann die Franken, später die Franzosen und die Preußen, um gerade dort ihr Glück zu suchen, wo heute Meerbusch liegt“.

Das Kloster Meer und mehr (mehr …)

Von tapferen kleinen Helden und ihren Schmetterlingen

11. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Die Initiative Schmetterling e.V. bietet 2018 eine neue Schulung für Ehrenamtliche an

Hoffnung geben – Familien entlasten – Da sein.

Diese Worte stehen am Ende der kurzen, aber eindrucksvollen filmischen Vorstellung der Initiative Schmetterling e.V., welche auf der Internetseite und auf youtube zu finden ist. Aus Kindersicht wird über die wertvolle Arbeit der Schmetterlinge berichtet, welche Familien, deren Kind schwer erkrankt oder schwerbehindert ist oder durch einen schweren Schicksalsschlag verstorben ist, kostenlos unterstützen. Dabei werden einige der rund 31 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen  vorgestellt. Menschen, mit verschiedenen Hintergründen und Lebensstilen, zwischen 30 und 76 Jahren, die auf unterschiedlichen Wegen zu dieser Tätigkeit gefunden haben und die alle den gemeinsamen Wunsch teilen: Familien, deren Leben aus den Fugen geraten ist, weil ihr Kind schwer erkrankt oder durch eine  schwere  Behinderung beeinträchtigt ist, zu unterstützen. Diesen Familien möchten sie ihre Zeit schenken und für sie da sein.

Einer der  Schmetterlinge ist Birgit Ritter; Sie kam aus dem kaufmännischen Bereich und suchte nach einer neuen Tätigkeit, in der Sie etwas bewegen kann. Ihr Ziel war es etwas Sinnvolles zu tun und stieß per Zufall auf die Schmetterlinge. Nach einer Vorstellung der Arbeit in der Initiative, war es für sie schlagartig klar: „Wow, das ist es! Hier möchte ich mich engagieren.“ Jetzt, zwölf Jahre später, ist sie sehr glücklich mit ihrer damaligen Entscheidung und empfindet ihre Arbeit als Geschäftsführerin sehr passend und erfüllend.
Wie sie können sich viele der Ehrenamtlichen heute keine bessere und sinnvollere Tätigkeit mehr vorstellen, doch zuvor stellten Sie sich Fragen wie zum Beispiel:  „Wie sieht die Tätigkeit aus? Lässt man die Schicksalsschläge der Familien nicht zu sehr an sich heran? Wie zeitintensiv ist die Tätigkeit? Wie wird man darauf vorbereitet?“  Cordula Baumann, die seit sechs Jahren als Koordinatorin für die Initiative Schmetterling e.V. arbeitet, beantwortet gern die Fragen der (angehenden) EhrenamtlerInnen und betreut sie fortlaufend während der Schulungen und bei der Begleitung der Familien.
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Neues aus der Rathauskantine

7. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Mahlzeit! Mein Name ist Alfred Sülheim, Stadtarchivar. Obwohl sich mein Arbeitsplatz im Archiv an der Oberstrasse befindet, suche ich doch regelmäßig das Rathaus auf um in der dortigen Kantine einzukehren. Wie es das Schicksal und die Öffnungszeiten wollen, treffe ich dort häufig auf Controllerin Simone Strack und Hausmeister Jupp Schwaderath. Gemeinsam haben wir schon einige spannende und brisante Abenteuer zum Wohl des Bürgers, des Steuerzahlers und unserer geliebten Heimatstadt Neuss erlebt und erleben sie täglich wieder.

Menü heute: Eckiger Pustekuchen Berliner Art

Unter diesem Namen gab es am Tag nach Scheitern der Jamaika-Sondierungen in Berlin gratis zum Kaffee einen Mini-Windbeutel. Ein durchaus passender Kommentar zu dem, was sich da im fernen Berlin gerade abgespielt hatte. Statt in Jamaika fanden sich die Sondierer plötzlich ‚Unter den Lindnern‘ in Berlin wieder. Wer hätte das gedacht, galten doch lange Zeit die berg-germanischen Christsozialen als mögliche Spielverderber beim Machtpoker in der Hauptstadt. Vor allem bei Einem hatte man das Gefühl ‚Jamaika macht das Würstchen‘: Alexander Dobrindt, der als Verkehrsminister den Begriff Vollversager ganz neu definierte, sich dann aber vor der Presse als Zucht- und Lehrmeister der Grünen aufspielte. Mann, ist das ne Wurst. (mehr …)

Neuss in 360 Grad

7. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Einen spektakulären Blick über die Stadt Neuss präsentiert das Presse und Informationsamt ab sofort auf der städtischen Homepage http://www.neuss.de und über den Facebook-Account @StadtNeuss. In den nächsten drei Wochen wird jeweils montags und freitags eine andere Aufnahme eines außergewöhnlichen fotografischen Standpunkts ins Netz gestellt.

Alle ausgesuchten Punkte haben eins gemeinsam: sie liegen hoch über den Dächern von Neuss. Der Betrachter wird mitgenommen u. a. auf den Uhrenturm des Rathauses, auf das Dach des Hamtor-Hotels oder – als besonderes Highlight – auf den Westturm des Quirinus-Münsters. Von dort hat er einen Rundblick auf Neuss aus einer einzigartigen Perspektive.
Aufgenommen wurden die Panorama-Bilder von den beiden Fotografen Richard Unger und Jörn Rautenberg (airshooter.de). Mit einer speziellen kugelförmigen Kamera, die 36 Aufnahmen gleichzeitig schießt, entstanden einzigartige Fotos im Blickwinkel von 360 Grad. Und wer über eine Virtual-Reality-Brille verfügt, kann sich die in Stereo-Ansicht zur Verfügung gestellten Fotos in 3D anschauen.
Der erste veröffentlichte Rundblick nimmt den Betrachter mit auf den Uhrenturm des Neusser Rathauses.

Verwaltung von morgen statt Bürokratie von gestern

5. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Unter dem Stichwort „Verwaltung 4.0“ werden die Weichen für eine zukünftige digitale Verwaltung gestellt: Ein Großteil aller Einkäufe wird mittlerweile vom heimischen Sofa aus getätigt. Bequem, einfach und online. Behördengänge gehen in der Regel aber immer noch old-school: Man muss sich auf den Weg machen, um vor Ort dann anzustehen, abzuwarten und im Zweifelsfall erfolglos wieder abzuziehen, weil man etwas Wichtiges vergessen hat. Höchste Zeit für Veränderung.

Die Digitalisierung hat unser Leben in vielen Bereichen verändert und vereinfacht: Wir shoppen online, wir buchen unsere Reisen bequem von zu Hause aus, erledigen unsere Bankgeschäfte vom Rechner… Nur an der kommunalen Verwaltung scheint diese Entwicklung scheinbar spurlos vorbeizuziehen. Aber das soll sich jetzt ändern. Anfang November hat in der Stadthalle die zukunftsweisende Kongressmesse „e-nrw“ zu diesem Thema stattgefunden. Schwerpunkt ist die digitale und mentale Transformation der Verwaltung in NRW, die sogenannte Verwaltung 4.0 soll entwickelt und allen BürgerInnen zugänglich gemacht werden. Haben sich im Wahlkampf noch alle Parteien die digitale Förderung auf die Fahnen geschrieben, damit Deutschland im internationalen Vergleich nicht noch weiter abgehängt wird, sollen diese Vorsätze nun Schritt für Schritt in die Realität umgesetzt werden. Und so die Wege für BürgerInnen und Unternehmen, wenn sie mit Behörden, Ämtern und anderen staatlichen Stellen zu tun haben, verkürzt und vereinfacht werden. Hier versteht sich die „e-nrw“ – angestoßen und mitgeplant vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Landes NRW – als treibender Motor in Sachen digitaler Relaunch der gesamten Verwaltung. ExpertInnen, EntscheiderInnen von Land und Kommunen und IT-SpezialistInnen diskutierten Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken, die eine drängende und zwingend notwendige digitale Transformation mit sich bringt. (mehr …)

Immer wieder aufstehen …

4. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

1. Fuck up Night unterstützt von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreis Neuss

Wenn Gründer scheitern, hat das viele Gründe. Einige davon erfährt das Publikum der 1. Fuck up Night in Neuss. Und erlebt einen sehr unterhaltsamen Abend „To fuck up“ meint in der englischen Umgangssprache so viel wie „vermasseln“. Genau darum ging es in der ersten „Fuck up Night“ im Gare du Neuss, in der drei Start-Ups oder Gründer von ihrem beruflichen Misserfolg und geplatzten Träumen berichteten. Solche Abende sollen in Zukunft regelmäßig stattfinden.

Fakt ist, dass ca. 90 Prozent aller Start-Ups aufgeben, beziehungsweise aufgeben müssen. Oder anders herum: Nur 10 Prozent schaffen, eine erfolgreiche Karriere aus sich selbst heraus zu gründen. Scheitern scheint hier also eher die Regel als die Ausnahme. Trotzdem will keiner darüber sprechen. Schade eigentlich, denn nur so könnte man vermeiden, dass andere in die gleiche Falle tappen und die gleichen Fehler machen. Das ist genau die Idee der Fuck up Nights, die es mittlerweile auch in vielen deutschen Großstädten gibt. Ursprünglich stammt die Idee aus Mexiko. Hier unterhielten sich 2012 ein paar Freunde bei dem einen oder anderen Drink über das Scheitern ihrer Geschäftsidee und bemerkten schnell, wie gut ihnen das Gespräch tat. Daraus entwickelte sich das Konzept der Fuck up Nights und trat seinen weltweiten Siegeszug an, es gibt sie schon in mehr als 150 Städten. Die Grundidee ist so simpel wie wohltuend: Scheitern ist keine Form des Versagens sondern die Voraussetzung persönlicher Weiterentwicklung, also immer auch eine Chance für einen Neuanfang. (mehr …)

Der Einfluss der Fotografie auf das Porträt: Wunsch und Wirklichkeit

1. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

„Wir wissen alle, dass Kunst nicht Wahrheit ist. Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt, wenigstens die Wahrheit, die wir als Menschen begreifen können. Der Künstler muss wissen, auf welche Art er die anderen von der Wahrhaftigkeit seiner Lügen überzeugen kann.“ so Pablo Picasso im Jahr 1923.

Um Wunsch und Wirklichkeit geht es in der aktuellen Sonderausstellung „Der Einfluss der Fotografie auf das Portrait“ im Clemens Sels Museum. Ein aktuelles Thema, werden doch täglich Millionen Fotos auf Instagram oder Snapchat hochgeladen. Rund 100 Porträts aus dem eigenen Bestand zeigt das Neusser Mehrspartenhaus in der Gegenüberstellung zum fotografierten Modell. Eine akribische Recherchearbeit in Archiven und Künstlernachlässen hat Kuratorin Romina Pieper in hinter sich. Das Ergebnis ist erstaunlich. Den Gemälden, Zeichnungen, Radierungen von Paul Cézanne, Henri de Toulouse-Lautrec, Franz von Stuck, Fernand Khnopff, Félix Vallotton, Marc Chagall und vielen anderen aus dem Sammlungsbestand des Hauses konnte die Kuratorin ein fotografisches Pendant gegenüberstellen. (mehr …)

22. Further Nikolausmarkt

28. November 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben

Wenn in der Woche vor dem 2. Advent die Neusser Weyhe für den Straßenverkehr gesperrt wird, wissen die Further, dass es bis zur Eröffnung des Nikolausmarktes nicht mehr lange dauert. In diesem Jahr findet er bereits zum 22. Mal statt. Viele fleißige Hände von Mitgliedern des Initiativkreises Nordstadt sorgen dafür, dass aus der NeusserWeyhe für einige Tage ein ganz besonderer Ort wird. In mehr als 40 Holzhäusern bieten die Händler ein vielfältiges weihnachtliches Angebot an. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Ein besonderes Highlight ist in jedem Jahr der liebevoll gestaltete Streichelzoo, der nicht nur bei Kindern sehr beliebt ist. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, mitten in der Nordstadt Hühner, Schafe, Esel, Enten, Ziegen und Ponys hautnah zu erleben und zu streicheln. Den Tieren sieht man erkennbar an, dass sie sich in dem artgerecht errichteten Umfeld, mit Teich und wetterfesten Unterständen, wohl fühlen. Mittendrin weist eine große Krippe auf das bevorstehende Weihnachtsfest hin. Außerdem gibt es für die kleinen Besucher direkt am Eingang des Nikolausmarktes eine Minieisenbahn und ein Kinderkarussell. Eine große Bühne gibt Hinweise darauf, dass es während der vier Markttage, eine Vielzahl von verschiedenen Vorführungen geben wird. Unter anderem wird der Nikolaus am Sonntag, 10.12. um 15.00 Uhr, Kinder auf der Bühne bescheren. Eltern können ihre Kinder an der Info-Bude des Initiativkreises zur Bescherung anmelden und ihre individuellen Präsente für die Kleinen und einige Informationen für den Nikolaus hinterlegen.

Ein erster Höhepunkt ist unbestritten seit vielen Jahren die Ankunft des Nikolauses. So bewertet die Geschäftsführerin des Initiativkreises, Ingrid Schäfer, diesen Programmpunkt. Mit einem Boot kommt der heilige Mann über das „Jröne Meerke. Er wird von hunderten Kindern über die Birkenallee bis zum Nikolausmarkt begleitet, wo dann am 07.12., gegen 18.00 Uhr, das Glockengeläut der nahen St.-Josef Kirche weithin hörbar verkündet: „Der Further Nikolausmarkt 2017 ist offiziell eröffnet“. Ein Moment, wo man bei vielen Besuchern echte Ergriffenheit sehen kann. Der Vorsitzende, Joachim Goerdt, hofft auf dem Anlass entsprechendes Wetter, auf viele gute Gespräche und Begegnungen und wünscht allen Besuchern eine schöne Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Öffnungszeiten des Nikokolausmarktes vom 07.12. – 10.12. 2017
Donnerstag 07.12.2017 16.00 – 21.00 Uhr
Freitag 08.12.2017 13.00 – 21.00 Uhr
Samstag 09.12.2017 11.00 – 21.00 Uhr
Sonntag 10.12.2017 11.00 – 21.00 Uhr

Programm des Further Nikolausmarktes vom 07.12. – 10.12. 2017
Freitag, 08.12.2017
14.00 Uhr Lieder zur Winter- und Adventszeit (Gemeinschaftsgrundschule „Die Brücke“)
16.00 Uhr Christmas Songs (Gesamtschule Nordstadt / Leitung Jessica Chlömer)
17.00 Uhr vorweihnachtliche Lieder und Gedichte (Kinder des 3. Schuljahres der Karl-Kreiner-Schule)
18.00 Uhr Weihnachtliche Klänge (Sara van Hellemond / Eventsängerin aus Neuss)
19.00 – 20.00 Uhr Weihnachtliches Bläserquartett (in der Budengasse)

Samstag, 09.12.2017
12.00 – 15.00 Uhr Kinderschminken
15.00 Uhr Weihnachtliche Lieder (Klasse 2 und 3 der Burgunderschule)
16.00 Uhr Weihnachtslieder zum Hören und Mits(w)ingen (Sing- und Spielkreis, TonArt, Choralchola / Christ König)
19.00 Uhr Weihnachtliche Blasmusik (Voll auf die Hörner / Leitung Burkhardt Mühlbauer)

Sonntag, 10.12.2017
15.00 Uhr Bescherung des Nikolauses auf der Bühne
17.00 Uhr Krippenspiel auf der Bühne (Lebenshilfe Familienzentrum Marienberg)
19.15 – 20.15 Uhr Swinging Christmas (Bundesfanfarenkorps Neuss-Furth /Leitung Thomas Ringl)
20.15 Uhr Das Geläut von St. Josef beendet den 22. Nikolausmarkt

 

Das „Dinner-For-One“ der Weihnachts-Shows

24. November 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Weihnachtskabarett in der Wetthalle – „Angriff der Weihnachtsmänner!“
Schon einen Monat lang liegen im Supermarkt wieder Spekulatius und Lebkuchen. Auch für Harry Heib hat die Vorbereitung auf die Weihnachtssaison bereits begonnen: Im neunten Jahr spielt er den „Angriff der Weihnachtsmänner!“. Der Entertainer erzählt von der Arbeit und den Anfängen der Kabarettproduktion.

Martin Maier-Bode und Michael Frowin sind die Autoren des Erfolgsprogrammes, das seit rund zehn Jahren im gesamten Bundesgebiet gespielt wird. „2009 hat Martin mich gefragt, ob ich nicht Lust habe, Teil des West-Ensembles zu sein. Das Stück lief mit riesen Erfolg in Hamburg und Dresden und sollte nun ins Rheinland und Ruhrgebiet – ich war begeistert und habe dann mit Mark Weigel (ehemaliges Ensemblemitglied des RLT – Anm. der Redaktion) die ersten Shows in Essen, Neuss, Krefeld und Dortmund gespielt.“ Inzwischen spielt Harry Heib die Produktion mit Tobias Wessler, der auch als Schauspieler im Theater Krefeld-Mönchengladbach auf der Bühne steht, begleitet werden die beiden von Jochen Kilian am Klavier, der das Stück auch musikalisch mitentwickelt hat. (mehr …)

TG- Basketballerinnen haben Potential und Kampfgeist: „Tigerinnen“ sind gut in die neue Saison gestartet

22. November 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Sport

Die Basketball-Damenmannschaft der TG Neuss ist seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der zweiten Bundesliga unterwegs. Das Team um Trainerin Janina Pils ist damit die erfolgreichste Teamsport-Mannschaft der Stadt. Kurz nach dem Start in die neue Spielsaison gab uns die Erfolgstrainerin ein Interview.

Frau Pils, wie war der Saisonstart für Ihr Team?

Unsere bisherige Bilanz lautet zwei Siege und zwei Niederlagen. Bei den ersten beiden Spielen wurden unsere Erwartungen – besonders beim Spiel in Opladen – übertroffen, da in Opladen seit 5 Jahren kein Sieg mehr errungen werden konnte.
Die Niederlagen waren vermeidbar, mussten aber auch den Leistungsschwankungen in einem so jungen Team zugestanden werden.

Gibt es neue Spielerinnen?

Ja, wir haben die beiden U-18-Nationalspielerinnen Seraphina Asuamah-Kofoh vom TV Barmen und Carlotta Ellenrieder vom BBZ Opladen (gewannen mit Karo Tzokov gemeinsam im Sommer die BEuropameisterschaft) als Neuzugänge. Zudem Yanina Todorova, (U-18-Nationalmannschaft von Bulgarien), die über Karo Tzokov den Weg zu uns fand. Außerdem ist unser Eigengewächs Inga Krings nach Ausbildungs- und Verletzungspause wieder dabei. Die beiden Ausländerpositionen wurden mit den Amerikanerinnen Julia Duggan und Briana Williams neu besetzt. Dann kommen aus der Jugendbundesliga Jana Schnelle und Larissa Felten und sammeln erste Bundesligaerfahrungen im Seniorenbereich“.

Sind Spielerinnen verletzt? Sind Spielerinnen ausgefallen?

Ja, schon im November letzten Jahres verletzte sich Ronja Spießbach im Training schwer, sie musste gerade letzte Woche operiert werden, da bisher noch kein Behandlungserfolg erzielt worden war. Ihr Wiedereinstieg ist jetzt voraussichtlich im Januar. Ansonsten gibt es bisher Gott sei Dank keine ernsthaften Verletzungen zu beklagen, was auch auf den guten Fitnesszustand der Spielerinnen zurückzuführen ist. (mehr …)

Frisches aus der Rathauskantine

20. November 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Kultur

Mahlzeit! Mein Name ist Alfred Sülheim, Stadtarchivar. Obwohl sich mein Arbeitsplatz im Archiv an der Oberstrasse befindet, suche ich doch regelmäßig das Rathaus auf um in der dortigen Kantine einzukehren. Wie es das Schicksal und die Öffnungszeiten wollen, treffe ich dort häufig auf Controllerin Simone Strack und Hausmeister Jupp Schwaderath. Gemeinsam haben wir schon einige spannende und brisante Abenteuer zum Wohl des Bürgers, des Steuerzahlers und unserer geliebten Heimatstadt Neuss erlebt und erleben sie täglich wieder.

Menü heute: Eckiger Salzfisch rheinischer Art

Es kommt nicht oft vor, dass Hausmeister Schwaderath mich um Rat fragt, weil er sowieso alles besser weiß, oder, wenn das mal nicht der Fall ist, alles googelt. Und danach weiß er es dann auch wieder besser. Als ich ihn neulich vor der Kantine traf, hatte er wohl sein Smartphone zum Googeln nicht dabei. Denn konsterniert fragte er mich, was denn dieser eckige Salzfisch sei, der an diesem Tag auf dem Speiseplan stand. Natürlich dachte ich zunächst an diverse, industriell zugeschnittene Tiefkühlprodukte. Es stellte sich aber heraus, dass der Koch anlässlich des Bundestagswahl-Ergebnisses kurzfristig das jamaikanische Nationalgericht ‚Ackee & Saltfish‘ anbot. Nachdem sich Herr Schwaderath mit den Worten „Kenn ich nich, ess ich nich“ Richtung Metzgerei verabschiedet hatte, kam auch ins Grübeln, was uns dieses Jamaika wohl beschert. (mehr …)

Welttoilettentag: Anlaufstellen für alle, die „mal müssen“

17. November 2017 | Von | Kategorie: Aktuelles, Neusser Leben, Titelthema

Die Vereinten Nationen haben den 19. November zum Welttoilettentag erklärt. Ein Anlass, einen Blick auf die Toiletten-Situation in Neuss und den Umgang mit dem stillen Örtchen zu werfen.

In Neuss gibt es vier öffentliche Toiletten: Promenadenstraße, Hamtorwall, Berliner Platz, Stresemannallee/Augustinusstraße (Stadthalle)). Die notwendigen und sinnvollen Einrichtungen sind einfach von der Straße aus zu erreichen. Hier wie anderenorts gilt es, die Erleichterung bietende Anlage mit Sorgfalt zu benutzen und sie so sauber zu hinterlassen, wie sie die Benutzer vorgefunden haben.

So sauber, wie wir das WC vorfinden

Die öffentlichen Toilettenanlagen werden täglich gereinigt. Teilweise erfolgt dies durch das Gebäudemanagement oder über den Betreiber. Neben den „normalen“ Reinigungs- und Wartungsarbeiten fallen allerdings regelmäßig zusätzliche Säuberungs- und Reparaturarbeiten an.
Denn die öffentlichen Toiletten werden leider immer wieder durch Vandalismus beschädigt und verschmutzt. Derzeit ist beispielsweise die Anlage an der Stadthalle wegen erheblicher Schäden durch Vandalismus gesperrt. Daraus sind im letzten Jahr zusätzliche Kosten von rund 2.000 Euro entstanden. Das ist ein Problem, mit dem auch Kaufhäuser, Gaststätten, wenn auch in geringerem Umfang zu kämpfen haben, die ihren Besuchern oder Gästen die Gelegenheit zur Erledigung des dringenden Bedürfnisses anbieten.
Denn selbstverständlich sind die vier öffentlichen WCs nicht die einzige Möglichkeit die Ordnungswidrigkeit des Wildpinkelns zu vermeiden. Beispielsweise gibt es im Bürgeramt ebenso kostenlose Toiletten für die Besucher wie auf dem Kinderbauernhof. Im Rennbahnpark wurden auf Initiative von Neuss Marketing zwei mobile Toiletten in Nähe der Skateranlage errichtet.
Diverse WC-Finder Apps listen eine Vielzahl von weiteren Toiletten auf.
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