Umwelttipp
Stromsparen beim Herd, der Mikrowelle, dem Wasserkocher
Geschrieben von: Redaktion
Mär042012
Kaufen Sie nur einen Herd der Effizienzsklasse Aoder höher. Mikrowellen sind im Betrieb stromintensiv und können bei häufigem Gebrauch die Stromrechnung nach oben treiben. Unterschiede zwischen den Geräten gibt es aber nur im Stand-by-Betrieb. Schalten Sie Ihre Mikrowelle also richtig aus bzw. trennen sie Sie mit Hilfe einer schaltbaren Steckerleiste vom Stromnetz.
Wasserkocher, Bügeleisen, Föhn:
Bei Haushaltsgeräten wie Wasserkocher, Bügeleisen und Föhn sind die Unterschiede im Stromverbrauch zwischen den jeweiligen Geräten einer Leistungsklasse gering. Föhne mit 1000 Watt werden alle mehr oder weniger 1000 Watt im Betrieb verbrauchen. Werden die Geräte über ein Netzteil betrieben, sollte dieses in jedem Fall nach Gebrauch vom Netz getrennt werden.
Elektrorasierer, elektrische Zahnbürsten:
Betreiben Sie die Geräte, solange der Akku Strom liefert, nur über diesen. Schließen Sie die Geräte nur direkt an das Stromnetz an, wenn der Akku leer ist oder er aufgeladen werden muss.
Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V.
Glasrecycling: Gewusst wie
Geschrieben von: Redaktion
Jan302012
Glas kann, so der BUND, nahezu unendlich oft wieder verwendet werden. Dies geschieht unter anderem in Form von Glasbausteinen, als gläserne Dämmwolle zum Isolieren oder als Sand- und Kiesersatz im Straßenbau. Bei Gläsern oder Karaffen ist recyceltes Glas am grünen Farbstich zu erkennen.
Beim Entsorgen von Glas ist neben der Trennung nach Glasfarben auch die Unterscheidung der Glasqualität wichtig. Flachglas, Fensterglas oder Spiegel haben eine andere Zusammensetzung und damit einen höheren Schmelzpunkt als Flaschenglas. Deshalb darf dieses Glas nicht in die Sammelcontainer geworfen werden sondern muss auf dem kommunalen Werkstoffhof als Baumischabfall entsorgt werden.
Gleiches gilt für Keramik, Porzellan oder Bleikristall. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten giftige Schwermetalle und gehören damit auf den Sondermüll. Wegen ihres Metallgehalts sollten Glühbirnen und Spiegel im Hausmüll entsorgt werden.
Kein Problem sind die Kunststoff- oder Metallverschlüsse an Flaschen und Gläsern. Sie werden beim Recyclingprozess aussortiert.
Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V.
Klimaschutz beim Essen
Geschrieben von: Redaktion
Dez302011
Den größten Anteil an der Erzeugung klimaschädlicher Gase hat die Produktion von Fleisch und anderen tierischen Produkten. Weltweit trägt die Viehwirtschaft mit rund 20 Prozent zum Klimawandel bei. Wegen ihres energieintensiven Futterbedarfs und der verdauungsbedingten Emission des Treibhausgases Methan setzt die Haltung von 1,3 Milliarden Rindern unserer Umwelt am stärksten zu.
Um möglichst wenig zur Klimaerwärmung beizutragen, empfiehlt der BUND, den Verzehr von Fleisch und vor allem von Rindfleisch zu reduzieren. Grundsätzlich sollten Bioprodukte gekauft werden. Biofleisch ist nicht nur tier- und klimafreundlicher, sondern schmeckt auch besser und schrumpft beim Braten weniger zusammen.
Da sich die Klimabilanz von Lebensmitteln mit jedem weiteren Schritt zum Verbraucher verschlechtert, rät der BUND, am besten direkt beim Hersteller zu kaufen. Eine große Menge CO2 ließe sich auch einsparen, wenn beim Transport auf der Strecke zwischen Einkauf und Zuhause aufs Auto verzichtet würde.
Auch das Essen am Imbiss oder in Restaurants ist in der Regel energieaufwändiger als das Kochen in der eigenen Küche. Grund ist vor allem die zusätzliche Beheizung der entsprechenden Räumlichkeiten. Wenn Restaurants besucht werden, sollten Bio-Restaurants bevorzugt werden, so der BUND.
Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V.
Klimaschutz durch Zimmerpflanzen
Geschrieben von: Redaktion
Nov292011
Im Idealfall hat die Raumtemperatur eine Feuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. In geheizten Räumen kann die Luftfeuchtigkeit jedoch schnell auf nur 25 bis 30 Prozent sinken. Wird die Raumtemperatur um ein Grad erhöht, muss mit rund sechs Prozent mehr Heizkosten gerechnet werden. Grünlilie, Zimmerlinde, Zyperngras und die Papyrus-Pflanze sind besonders gut geeignet, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Etwa 98 Prozent des Wassers, das die Pflanzen aufnehmen, geben sie wieder ab. In einem Raum von 30 Quadratmetern sorgen schon drei bis sechs größere Zimmerpflanzen dafür, dass die ideale Luftfeuchtigkeit erreicht wird. So verdunsten zum Beispiel bei einer Papyrus-Pflanze von 1,5 Metern Höhe ein bis zwei Liter Wasser pro Tag.
Luftbefeuchter an der Heizung müssen regelmäßig gereinigt werden, damit sie nicht zu Keimschleudern werden. Elektrische Luftbefeuchter oder Zimmerbrunnen verbrauchen Strom, so dass der Spareffekt durch eine höhere Luftfeuchtigkeit wieder aufgehoben wird. Mehr als 70 Prozent Luftfeuchtigkeit sollten es aber nicht sein, sonst droht Schimmelbildung. Die Luftfeuchtigkeit kann man mit sogenannten Hydrometern messen.
Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V.
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