Neusser Umwelt

Schutzraum

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Geschrieben von: Robert Wolf
Apr272012

Der Botanische Garten braucht Aufmerksamkeit

Es gilt diese grüne Oase der Erholung jetzt (wieder neu) zu entdecken, bevor sie vielleicht Meister Sparwahn Stück für Stück der Wüste „Natur- und Kulturlosigkeit“ zum Fraß vorwirft.

Sie kennen den Botanischen Garten nicht? Damit stünden Sie nicht allein. Auf einem herkömmlichen Stadtplan übersieht man ihn. Googelt man nach ihm, sieht das schon besser aus. Was allerdings voraussetzt, schon mal von ihm gehört oder gelesen zu haben.
Dabei gibt es ihn seit gut 100 Jahren und täglich wird er von tausenden Bürgern an der Bergheimerstraße zwischen Ebertplatz und Schillerstraße in Bussen und PKW passiert. Doch leider preist kein auffälliges Portal unsere Attraktion. Nur ein unsäglich trostloser Spielplatz ist zu sehen. Viele Anwohner im Viertel kennen und genießen somit den Park nicht.
Herbert Rothstein, Vorsitzender der „Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Neuss e.V.“ stellt er die Anlage auf der Webseite wie folgt vor:
„Nur wenige Kommunen von der Größe der Stadt Neuss unterhalten in zentraler innerstädtischer Lage eine solche Parkanlage mit derart zahlreichen und verschiedensten Pflanzen. Hier finden Sie sowohl Gehölze aus heimischen Regionen als auch aus anderen Klimazonen und Erdteilen – eine wahre Oase im Dreikönigenviertel! Darüber hinaus sind es die vielen Tierarten, die erstaunen. Nicht nur wild lebende Insekten, Vögel und Fische sind anzutreffen. In Volieren tummeln sich auch etliche heimische und exotische Vogelarten. Und nicht zuletzt das Pflanzenschauhaus mit den tropischen Gewächsen lohnt einen Besuch.

Der Botanische Garten – ein echtes Kleinod!

Besuchen Sie den Botanischen Garten in Neuss, gelegen zwischen der Bergheimer Straße und der Körnerstraße.  Und entdecken Sie dessen mannigfache Schönheiten: Sie werden begeistert sein, egal welche Jahreszeit gerade vorherrscht. Von fast allen Grünanlagen der Stadt erfordert der Botanische Garten den höchsten Pflegeaufwand, entsprechend ansehnlich ist sein Zustand. Alle dafür vorgesehenen Freiflächen werden – der Jahreszeit entsprechend – vom Grünflächenamt mit wechselndem Flor bepflanzt.“

Der Verein geht auf eine Rettungsinitiative vor gut zehn Jahren zurück.

Damals drohte per Ratsbeschluss die Verlagerung des auf dem Gelände befindlichen Amtes nebst Stadtgärtnerei. Was der grünen Oase knapp die Hälfte der Gesamtfläche geraubt hätte. „Die Bebauungspläne lagen schon fertig in der Schublade“, sagt Rothstein. Nach dem Abwenden der Bebauungsabsichten gab es genügend gute Ansätze, neue Ziele mit der Unterstützung des Vereins auszuarbeiten und umzusetzen.
Bereits 1914 wurde der Botanische Schulgarten zur Förderung des Naturkundlichen Unterrichts eröffnet. Ein Schulgarten – ein nicht unwichtiger Hinweis, findet Herbert Rothstein. Denn die Beteiligung und Nutzung durch Schulen in der nahen und näheren Neusser Nachbarschaft ist mit Ausnahme der Joseph-Beuys-Schule eher gering. Da sollte was passieren, da ist die Elternschaft gefragt, wenn die Lehrerschaft nicht initiativ ist. Überhaupt ist ehrenamtliches Engagement dringend gefragt. Geistig wie körperlich. Das kann auch das optimale Workout für den Bildschirmarbeiter sein. Jeder ist willkommen.

Der Verein kann jede konzeptionelle und praktische, jede aktive und passive Hilfe gebrauchen.

Vieles ist schon unter der Regie des Vereins geschaffen und erweitert worden und noch einiges auf der Wunschliste. Es ist Platz für Visionen: Herbert Rothstein hätte gerne statt des so genannten Spielplatzes an der Bergheimerstraße einen Platz der Generationen als Entré zum Gelände. Man würde ab und an gerne einen Milchkaffee im „Botanischen“ schlürfen.  Herbert Rothstein möchte noch mehr heimische, zugeordnete Pflanzengruppen schaffen. Die Volieren könnten optisch attraktiver werden. Er würde sie der heimischen Vogelwelt widmen. Das sind einige Gedanken beim Rundgang.
Fazit: Es gibt viel zu tun, viel zu sponsern und zu feiern – dieses Jahr geht der Tag des Botanischen Gartens am 24. Juni über die Bühne.
Es gibt Führungen durch den Garten unter besonderen botanischen Gesichtspunkten und Dokumentationen einzelner Sachgebiete, dazu Pflanzaktionen, Kunstausstellungen, Infostände, Garten- und Pflanzenberatung. Zudem musikalische Unterhaltung, Kinderprogramm, eine ökumenische Andacht und mehr. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein.
Das ist alles schön und allein deshalb schon ein Pflichttermin. Aber es (be-) drohen mal wieder Veränderungen. Bereits Ende 2010 berichten die Medien wie etwa die WZ, dass die Stadtgärtnerei 2013 aufgegeben wird und Pflanzen extern eingekauft werden sollen.
So sollen 100.000 Euro Personalkosten gespart werden. Soweit der Beschluss. Aber neben der sozial schon misslichen Sparmaßnahme können wir schon ahnen: Ist der Ruf erst ruiniert, dann spart es sich ganz ungeniert. Erst werden die saisonalen Blühpflanzen aus unserem Stadtbild verschwinden. Dann das Gelände der Stadtgärtnerei – statt es dem Garten zuzufügen – verhökert und bebaut. Wenn wir nicht aufpassen!

 

Ein süßes Hobby

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Geschrieben von: Annelie Höhn-Verfürth
Apr272012

Imkern in und um Neuss

Bienenhonig ist eine süße Leckerei, die wohl jeder kennt. Wie selbstverständlich steht er abgefüllt im Glas auf unzähligen Frühstückstischen, findet Verwendung beim Backen und Kochen oder sogar in der Kosmetik. An die Arbeit der Bienen und des Imkers denkt man da wohl eher selten. Dabei ist die Imkerei für so einige Menschen ein interessantes und beliebtes Hobby, auch hier im Rhein-Kreis Neuss.

Immerhin sieben Bienenzuchtvereine gibt es kreisweit, mit insgesamt über 170 Mitgliedern. Dazu kommen dann noch die Hobby-Imker, die sich keinem Verein angeschlossen haben. Der pensionierte Lehrer Dr. Christian Josephs ist schon über 20 Jahre als Imker aktiv und seit 5 Jahren Vorsitzender des Imkervereins Neuss. Der feiert dieses Jahr bereits sein 125jähriges Jubiläum und das Interesse an der Imkerei ist ungebrochen: „In unserem Verein sind 44 Imker mit circa 120 Bienenvölkern und es kommen immer Interessenten dazu.“ Die Bienenwelt  fasziniert dabei Jung und Alt: „Bei uns reicht das Altersspektrum von etwa 30 bis 80 Jahren“, so Dr. Josephs. Aber auch ganz junge Bienenfreunde sind im Kreis schon aktiv, wie Thomas Krauß, Vorsitzender vom Bienenzuchtverein Grevenbroich und Umgebung 1889 bestätigt: „Wir betreuen seit kurzem eine Imker-AG am Grevenbroicher Pascal-Gymnasium. Da machen etwa 12 Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren mit.“ Gut besucht seien zudem die Führungen und Workshops, die der Verein speziell für Kinder anbiete. Der Neusser Imkerverein ist am Selikumer Kinderbauernhof engagiert, um dort Kindern und Familien die Welt der Bienen zu zeigen.

Bienenfleiß

Das muss man sich mal vorstellen: „Für 500 Gramm Honig müssen Arbeitsbienen rund 40.000 mal ausfliegen und dabei eine Flugstrecke von rund 120.000 km zurücklegen“, erfährt man beim Deutschen Imkerbund. Und: „Das Sammelgebiet eines Bienenvolkes erstreckt sich auf annähernd 50 Quadratkilometer. Es ist damit etwa so groß wie das Stadtgebiet einer Großstadt wie Köln“. Unter idealen Bedingungen kann sich der Imker dann über eine reiche Ernte freuen: „Jedes Bienenvolk produziert eine durchschnittliche Erntemenge von 15–20 kg Honig.“ Eine beachtliche Leistung für das „kleinste landwirtschaftliche Nutztier“. Der Neusser Dr. Josephs verweist daher auch auf den hohen ökologischen und wirtschaftlichen Wert der Bienen: Neben der Produktion von Honig und Wachs seien sie für die Bestäubung von bis zu 80 Prozent der Obstbäume zuständig. Zugespitzt könnte man also sagen: Ohne Bienen, kein Obst! Aber nicht nur das: Würden die Bienen nicht maßgeblich zur Bestäubung der Pflanzen beitragen, sähe die Vegetation hier ganz anders aus. Vielleicht ein Grund mehr, sich mit der Imkerei zu beschäftigen.

Einstieg ins Bienenreich

Zuerst sollte man sich bei einem Imkerverein informieren und dann idealerweise einen Einführungskurs in die Imkerarbeit besuchen wie ihn etwa der Bienenzuchtverein Grevenbroich anbietet: „Der aktuelle Kurs hat im März begonnen und begleitet die Teilnehmer über das ganze Jahr. Man kann aber jederzeit noch einsteigen“, so Thomas Krauß. Mit zwei Völkern sollte man anfangen, empfehlen erfahrene Imker. Viel Platz brauche man nicht, sagt Krauß: „Es gibt Leute, die sogar auf Garagendächern und Balkonen imkern. Das ist ein neuer Trend in Großstädten wie Hamburg oder München.“ Ein kleiner Garten reiche also auch aus. Man sollte sich nur mit seinen Nachbarn verständigen und Platz für die Arbeitsmaterialien haben. Der Zeitaufwand sei ebenfalls relativ gering, meint Dr. Josephs, „aber es gehört eine Menge Wissen dazu und es ist harte Arbeit“. Darüber sollte man sich schon klar sein. Besonders kritisch sei zum Beispiel das Frühjahr, wenn die Bienen zu Schwärmen beginnen: „Wenn man da nicht aufpasst, verschwindet der ganze Besitzstand in einen Baum“. Aber mit dem richtigen Wissen und am besten mit einem erfahrenen Mentor aus dem Imkerverein seien auch solche Situationen zu meistern. Belohnt wird man mit einer üppigen Honigmenge zum Eigenverzehr oder auch Verkauf. Für Imker Krauß hat die Bienenarbeit aber noch einen anderen Wert: „Man kommt dabei zu Ruhe. Man ist in der Natur, muss ruhig arbeiten und wird dadurch selber ruhig.“

Mehr über Bienen

Wer jetzt neugierig geworden ist, erhält am Bienenstand im Kinderbauernhof mehr Infos über den Imkerverein Neuss, Ansprechpartner und Termine. Der Bienenzuchtverein Grevenbroich und Umgebung stellt sich ganz aktuell im Internet vor: ­www.­bendbienen.de. Einen ebenso informativen wie schönen Ausflug kann man zurzeit ins Kreiskulturzentrum Sinsteden machen: Noch bis zum 15. Juli findet hier die Ausstellung „Bienen – Die Bestäuberinnen der Welt“ statt. Mit großformatigen Bildern preisgekrönter Fotografen gibt sie Einblick in den Bienenkosmos und präsentiert viel Wissenswertes.

 

Grüner Gecco sorgt für Neusser Strom

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Geschrieben von: Lothar Wirtz
Jul272011

Abschalten. In neun Jahren soll es soweit sein. Dann werden die Atomkraftwerke der Bundesrepublik abgestellt. Für die meisten geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Für andere sind mit dem Beschluss die To-Do-Listen immens gewachsen, sie stehen unter Zeitdruck: 2020 sollen die Erneuerbaren Energien den Herkulesanteil des wegfallenden Atomstroms ersetzen. Daran arbeiten unter anderem die Energie-Experten der Green GECCO GmbH & Co. KG, ein Zusammenschluss von RWE Innogy und 26 Stadtwerken, mit dabei sind auch die Stadtwerke Neuss.

Wir stehen auf einem Feld in Süderdeich in Norddeutschland, wenige Kilometer vom Windsurf-Paradies St. Peter Ording entfernt. Hier im Onshore-Windpark der Green GECCO (GEmeinsam Clever CO2Optimieren) wird in Zukunft Neusser Strom erzeugt. Seit Februar 2010 ist die swn im Konsortium, welches sich der Erzeugung und dem Angebot „grüner“ Energie verschrieben hat, dabei. „Gemeinsam mit 25 anderen Stadtwerken und RWE Innogy können wir in Green GECCO unsere Kräfte bündeln und Risiken minimieren. Stromerzeugung aus Windkraft ist eine sinnvolle Möglichkeit, dem Ausstoß von CO2 entgegen zu wirken. Im Verbund mit Green Gecco eröffnen sich uns hier sehr gute Optionen. Süderdeich, nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt, gilt als ganz hervorragender Standort für einen Windpark“, so Jürgen Scheer von den Stadtwerken Neuss.

Ressourcen satt

Deftige Böen zerren nicht nur an der Kleidung, sondern auch am Notizblock, was das Festhalten der Informationen nicht vereinfacht. „Der Wind ist momentan zu stark, wir können den Rotor nicht gefahrenfrei mit dem Kran hochziehen und montieren“, erklärt Jens Meyer. Der Ingenieur der RWE Innogy, die den Aufbau der Windkraftanlagen sicherstellt, bleibt gelassen. „Wir sind zeitlich im Soll.“ Jens Meyer betreut das so genannte „Re-Powering-Projekt“ der Green GECCO, bei dem veraltete Windkraftanlagen durch effizientere ersetzt werden. Süderdeich ist bereits der zweite Windpark, den das Gemeinschaftsunternehmen Green GECCO übernommen hat. Mit den neuen Anlagen wird es möglich sein, die Energieerzeugung um das Vierfache zu steigern: Strom, der jährlich für fünf- bis sechstausend 4-Personen-Haushalte reicht.

Erneuerbare Energien eine Herzensangelegenheit

„Es ist eine Herzensangelegenheit, möglichst effektiv und effizient Projekte wie dieses zur regenerativen Energieerzeugung zu realisieren.“ Das Telefoninterview mit Dr. Norbert Ohlms, einer von drei Geschäftsführern der Green GECCO, endet mit einem persönlichen Bekenntnis. In knapp drei Jahrzehnten stand der 67-jährige Energieverbänden vor, bekleidete Geschäftsführerposten bei Stadtwerken und war Obmann – ein Mann, der im Zusammenschluss Green GECCO und auf dem Energiemarkt den Überblick behält. Obwohl die 26 Stadtwerke „nur“ einen Anteil von 49 Prozent halten und die RWE Innogy 51 Prozent, haben sie eine starke Position. „Zuerst wird ein mögliches Projekt in den Stadtwerke-Gesellschaften eingehend geprüft. Erst wenn 75 Prozent der Stadtwerke zustimmen, geht das Projekt in das Green GECCO Konsortium, wo wieder eine Zustimmung von 75 Prozent notwendig ist“, veranschaulicht Dr. Ohlms. Ein Prozedere, das schnelle Realisationen ermöglicht. Die Entscheidung für den Onshore-Windpark Süderdeich dauerte nur zwei Monate.

Zu allen Seiten offen

Deshalb ist man bei Green GECCO grundsätzlich zu allen Erneuerbaren Energie-Seiten offen, ebenso wie die swn. „Neben Green GECCO setzen die swn auch weiterhin auf lokale Projekte. So speisen wir bereits mit Partnern aus der Landwirtschaft Biogas ins Neusser Erdgasnetz ein. Auch der Ausbau des Fernwärmenetzes in Neuss-Allerheiligen ist praktisches Beispiel für unser Engagement im Bereich regenerativer Energien. Uns ist wichtig, sowohl hier vor Ort als auch überregional, Energieerzeugungen aus regenerativen Quellen zu unterstützen. So stammt unser grüner Strom aus Wasserkraft in Norwegen“, Jürgen Scheer. Dass weitere effiziente Projekte zu erwarten sind, zeigt auch das Vorhaben der Green GECCO, bis 2020 eine Milliarde Euro in Projekte der Erneuerbaren Energien zu investieren. Dann will man zu den „größeren Playern“ auf dem Markt gehören. Das Beispiel Süderdeich zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist.

 

Frisches Biogemüse vom Bauern um die Ecke

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Geschrieben von: Annelie Höhn-Verfürth
Jun292011

Immer noch die beste Alternative

Gesunde Ernährung für die ganze Familie und das auch noch ohne Angst vor irgendwelchen Lebensmittel-Skandalen scheint heutzutage gar nicht mehr so einfach zu sein. Aber es ist auch nicht unmöglich. In Büttgen gibt es den Bioland Lammertzhof, auf dem die Familie Hannen schon seit über zwanzig Jahren mit viel Engagement und hohen Ansprüchen nach den Prinzipien des biologischen Landbaus arbeitet. Hier gibt es Gemüse, Obst, Eier, Brot – alles ganz frisch und streng kontrolliert.

„Wir machen Öffentlichkeitsarbeit über die Theke“, sagt Landwirtin Petra Graute-Hannen, die zusammen mit ihrem Ehemann Heinrich den Lammertzhof betreibt. Dazu gehört für sie vor allem Transparenz: „Bei uns dürfen die Leute rundgehen und sich alles angucken“; dafür wurde sogar eigens ein Rundweg angelegt mit allen wichtigen Infos. Da kann man auch die Hühner in der artgerechten Freilandhaltung persönlich kennenlernen. Der Kunde erfährt hier also genau, wo die Bio-Ware herkommt – nämlich nur vom Lammertzhof selbst und von weiteren regionalen Bio-Anbietern. „Von A wie Aubergine bis Z wie Zucchini reicht unser Gemüseangebot“, so Graute-Hannen. Und im Hofladen gibt es ein Vollsortiment mit an die 2.000 Produkten, alles „Bio“ natürlich.

Bio – umweltfreundlich und gesund

„Natürlich“ ist das Stichwort. Biologischer Landbau bedeutet nämlich, dass „Gemüse, Getreide und Kartoffeln naturbelassen, nährstoffreich und schadstoffarm auf Ihren Tisch kommen“ wie auf der hofeigenen Internetseite „lammertzhof.info“ zu lesen ist. Nur biologische Methoden der Düngung und des Pflanzenschutzes sind zugelassen. Für Petra Graute-Hannen ist das „aktiver Umweltschutz“, denn dadurch würden Böden und Gewässer deutlich weiniger belastet und die Pflanzen seien dementsprechend schadstoffärmer und nährstoffhaltiger. Regelmäßige Öko-Kontrollen unter anderem durch den Anbauverband Bioland garantieren zudem eine hohe Qualität.

Das Gemüse-Abo für zu Hause

Die Waren vom Lammertzhof werden nicht nur vor Ort verkauft, sondern auch auf den Wochenmärkten in Kaarst und Neuss-Reuschenberg sowie in Düsseldorf auf dem Schadowplatz. Ein ganz besonderer Service des Ehepaars Hannen ist zudem das „Gemüse-Abo“. Inzwischen lassen sich nämlich schon gut 1.200 Abo-Kunden ihr frisches Bio-Gemüse und -Obst bequem nach Hause liefern: „Das ganze Sortiment des Hofladens ist auch im Abo erhältlich. Man kann sich die Kiste ganz individuell, nach Bedarf zusammenstellen“. So einfach kann „Bio“ sein! Alle Infos gibt es auf www.lammertzhof.info.

 

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