Neusser Sport
Willkommen in der Wintersportgemeinde Neuss
Mögen Sie den Winter und den Wintersport? Suchen Sachkenntnis und Gemeinschaft? Sie mögen Wintersportereignisse? Finden Sie alles in Neuss.
Der Perma-Winter hielt vor gut 35 Jahren Einzug, mit der Eissporthalle im Südpark. Schlittschuhlaufen für Klein und Groß, Disco auf dem Eis, Eishockey, das war und sind Top-Freizeit-Events. Dazu entstand eine Heimat für den engagierten Vereinssport, heute für den Eishockeyclub NEC (den wir in der letzten Ausgabe würdigten) und dem Neusser Schlittschuh-Klub.
Komplettiert wurde das Neusser Wintersport-Eldorado vor nunmehr 11 Jahren mit der Skihalle in Neuss-Grefrath. Zwar haben die Nordischen (noch) keine Loipe und Minderheiten wie Skispringer und Bobfahrer kommen auch zu kurz. Aber sonst geht hier ganz viel.
Beginnen wir auf dem Eis: Der NSK ist mit seinen gut 250 Mitgliedern ein bestens aufgestellter Breiten- und Leistungssportverein. Für die hohe Kunst des Eislaufens muss man schon mit vier, fünf Jahren trainieren und später schön bei den Kufen bleiben. Was übrigens trotz Trend zur Ganztagsgrundschule in Neuss genügend (meist) Mädchen gern auf sich nehmen. Haben sie doch unendlich viel Spaß an und in ihrem Sport, was jeder, der mal auf Kufen übers Eis geglitten ist, leicht nachvollziehen kann. Dazu kooperiert der NSK mit diversen Schulen, bringt Schüler in den Genuss aufregender Lehrgänge.
Eiskunstlauf und -tanz haben leider an öffentlicher Wahrnehmung verloren
Was nicht an den Leistungen der Läuferinnen und Läufer liegt, bestätigt mir auch NSC Vorsitzender Ulrich Giesen. Die Ursachen liegen mehr in unprofessioneller regionaler und nationaler Fachverbandsarbeit. Bis hin zu einer selbstgefälligen Ignoranz der internationalen Verbände, welche lieber ihren Eislauf-Zirkus mit dem Mief der 50er Jahre in Chinas Eisstadien abfeiern lassen, als mit mutigen, zeitgemäßen Veränderungen dem Sport seinen einstigen Glanz aus Leistung, Emotion, Eleganz und Spannung zurück zu geben. Schade.
Trotz solcher strukturellen Probleme ist der NSK ein erfolgreicher Verein. Was auch an den bereits seit 35 Jahren im zweijährlichen Rhythmus stattfindenden Weihnachtsmärchen, einem richtigen Eislauf-Musical, liegt. Mit 15.000 Besuchern – übrigens zu 65 Prozent Erwachsene – ein bundesweit einzigartiger Publikumsmagnet, ein Event, das ver- und bezaubert.
Dazu setzen Ulrich Giesen und der Club auf eine noch relativ junge Disziplin, das Synchron-Eiskunstlaufen. Es ist die richtige Mischung aus Mannschaftssport, Spannung, Musik und Event. In den USA, Kanada, Frankreich und Finnland schon trendiger Publikumsrenner, wird es Zeit, mit unseren herausragenden Neusser „Butterfl‘Ice“ ein internationales Turnier zu zelebrieren. Sichern Sie sich rechtzeitig die Karten für den 24. März in Neuss. In unserer „betagten aber einer der schönsten Eishallen der Welt“ (so Ulrich Giesen).
Eine mit 10 bis 15 Aktiven recht kleine Unterabteilung des NSK möchte ich noch hervorheben. Sie frönen einer unterbewerteten Sportart, dem Eisstockschießen. Vom olympischen Curling überdeckt, bereitet diese Mischung aus Geschick und Strategie doch genau soviel Spaß, Spannung und Fitness. Auch ohne Feger. Glauben Sie nicht? Kommen Sie mal mittwochs um 19:30 mit rutschfestem Schuhwerk in die Eishalle zum „Schnuppern“. Vereinsobmann Alois Mendler und sein Team freuen sich über „frisches Blut“ jeden Alters. Wettkampf live gibt’s am 10. März. Da wird wieder der beliebte Quirinuspokal mit ca. 20 Mannschaften ausgespielt.
Nun wird’s nordisch. Mit dem Ski-Club Neuss.
Eine Loipe haben sie nicht, die Freunde des nordischen Ski-Sports in Neuss. Doch die rund 120 Mitglieder können es verkraften. Sie halten sich viermal die Woche mit Gymnastik fit, gehen gemeinsam Nordic Walken und nutzen das Wintersport (Reise-) Angebot des NRW-Skiverbandes. Wenn Schnee im Sauerland liegt, geht’s in die Spur. Mit gemeinsamen Ausflügen und geselligen Vereinsabenden hat man genau das richtige Programm für einen Verein für die etwas ältere Generation, da ist sich Vorstand Egon Negele sicher.
Die Welt des Alpinen Ski-Sport liegt absolut schneesicher vor der Haustür.
An 365 Tagen im Jahr in der Skihalle. Sie bietet ideale Voraussetzungen für die Skiabteilung der SG Neukirchen-Hülchrath , die sich dem alpinen Breiten- und Leistungssport verpflichtet hat: „Wir sind ein junger Verein mit über 200 Mitgliedern in unserer Abteilung, davon gut die Hälfte Kinder und Jugendliche“, so Abteilungsleiter Peter Schulte. Vom Ski-Unterricht, Skigymnastik, bis hin zu Rennen im Verband, ob auf der Heimpiste in unserer oder anderen Skihallen. Renntermine im Sauerland oder die obligatorische Skifreizeit in den Herbstferien. Hier fühlt sich der „Flachlandtiroler“ aus dem Rhein-Kreis Neuss zu Hause.
Bleibt nur noch ein zünftiges Hals- und Beinbruch oder Ski-Heil zu wünschen!
Info & Kontakt: www.nsk-neuss.de www.skiclub-neuss.de www.sgn-ski.de
So spielt man Eishockey
Lassen wir das Vorgeplänkel weg und kommen zur Sache: Das schnellste Mannschaftsspiel der Welt ist eines der härtesten. Ein Sport, bei dem die Spieler pro Partie rund zwei Liter Flüssigkeit verlieren; bei dem das Spielgerät über 130 km/h erreicht und die Akteure mit ihrer Spitzengeschwindigkeit in der 30er-Zone geblitzt werden würden: Eishockey. Zu Gast beim Neusser Eishockey Verein (NEV).
Machen wir uns nichts vor, das Neusser Eishockey hat schon bessere Zeiten gesehen. Es ging bis in die 2. Bundesliga, die Halle am Südpark war ebenso üppig gefüllt, wie das Kufenstübchen zur Drittelpause und selbst mit dem Sitzkissenverleih konnte der Verein ein paar Mark umsetzen. Den melancholischen Blick zurück nehmen viele zum Grund, dem im Neuaufbau befindlichen Eishockey den Rücken zu kehren. Zu Unrecht, wie sich zeigt.
Eishockey in seiner ehrlichsten Form
Beim NEV wird genau das gemacht, was jedem soliden Unternehmen gut zu Gesicht steht: Man besinnt sich auf das, was man kann. Eishockey. Also startete man diese Saison mit neuem Trainer Uwe Malz freiwillig in der untersten NRW-Liga. „Das Team befindet sich noch in der Findungsphase, Ziel ist die Aufstiegsrunde und die Regionalliga“, so Malz, der gleichzeitig mit seiner Gebäudereinigungsfirma einer der Trikot-Sponsoren ist. Familiär geht es zu beim NEV – und erstklassig. Das Aushängeschild des Vereins ist die Nachwuchsarbeit: Seit Jahrzehnten ist man unter den acht Top-Clubs in NRW. Profi-Clubs wie Düsseldorfer EG, Kölner EC, Krefelder EV und Co heißen hier die Konkurrenten. Angehende Nationalspieler kommen vom Neusser Südpark-Eis. „Wir sind heute schon ein Aushängeschild von Neuss. Es weiß nur kaum einer“, bringt es Jugendobmann Klaus Böckmann auf den Punkt.
Optimale Bedingungen in Neuss
Die Bedingungen für den Nachwuchs sind laut Trainer Malz optimal. Spieler haben keinen Druck. „Und wenn mal eine Rakete dabei ist, schicke ich den nach Düsseldorf, Krefeld oder Köln. Ich verbaue niemandem den Weg. Manche gehen, andere bleiben trotzdem oder kommen wieder“, so Malz. „Solide Vereinsarbeit ist angesagt. Wir legen Grundsteine für eine langfristige Entwicklung“, ergänzt Pressebeauftragte Irina Schuster. Erst einmal soll es in die Aufstiegsrunde gehen. Dann wird ein Kassensturz die Basis für weitere beständige Planungen sein. „Mal sehen, was möglich ist“, grinst Uwe Malz. In der NRW-Liga einiges, Troisdorf wurde an diesem Abend mit 16:1 nach Hause geschickt. Rund 100 NEV-Fans waren mit ihrem Team äußerst zufrieden. Der Anfang ist gemacht.
Dieser Mann lebt den Boxsport
Ein Gespräch mit Weltmeistertrainer Fritz Sdunek
Sein Name wird mit Boxchampions wie Vitali und Wladimir Klitschko, Felix Sturm, Juan Carlos Gómez oder Dariusz Michalczewski in Verbindung gebracht – Fritz Sdunek, einer der erfolgreichsten deutschen Boxtrainer überhaupt. Mit seiner langjährigen Erfahrung machte er mehr als ein dutzend Boxer zum Weltmeister. Von 1994 bis Anfang 2010 stand Sdunek als Trainer bei Universum Box-Promotion unter Vertrag. Ende 2009 sorgten gesundheitliche Probleme dafür, dass der 64-jährige sich von seinem Trainerdasein bei Universum fast komplett zurückzog. Die Zeit des Kürzertretens währte allerdings nicht lang – wer Sdunek kennt, der weiß, warum. Aktuell trainiert er Vitali Klitschko, Felix Sturm oder Zsolt Erdei. Und er ist heißer auf Erfolge als jemals zuvor. An einem schönen Sonntagmorgen traf sich unser Kollege Peter Nobis vom StattBlatt in Grevenbroich mit dem Weltmeistertrainer und seinem langjährigen Weggefährten Jürgen Meyer, Trainer beim Boxring Grevenbroich e. V.
Nobis: Herr Sdunek, wie geht es ihnen im Augenblick? Auch im Hinblick auf Ihre gesundheitlichen Probleme, die nun zwei Jahre zurückliegen…
Fritz Sdunek: Mir geht es gut. Ich bin runderneuert worden. Der Motor wurde wieder instand gesetzt (lacht). Es gab damals die Empfehlung der Ärzte, dass ich doch etwas kürzer treten solle. Zum Zeitpunkt meiner Krankheit habe ich zwölf Boxer betreut. Wer sich mit dem Boxsport auskennt, der weiß, mit welchen Belastungen das verbunden ist. Nachdem ich mal eine Zeit lang richtig abgeschaltet habe, bin ich wieder viel unterwegs, immer beschäftigt. Langeweile kommt keine auf.
Nobis: Wie bewerten sie die Tätigkeit ihres langjährigen Mitstreiters Jürgen Meyer beim Boxring Grevenbroich e. V.?
Fritz Sdunek: Was der Jürgen da macht, ist sehr wertvoll. Damals habe ich das Gleiche gemacht. Einer meiner über 20 Boxer ist zu diesem Zeitpunkt bereits nach einem Jahr DDR- Meister geworden. Es ist eminent wichtig, junge Menschen von der Straße zu holen, eine Perspektive zu geben, ihnen mit hartem Training die Aggressivität zu nehmen. Nach wie vor unterstütze ich solche Engagements gerne und häufig. Es ist wertvoll, wenn sich alte, erfahrene Boxer für Jugendliche einsetzen.
Nobis: Sie sind immer erfolgreich gewesen, in dem was sie tun, sind vielen Persönlichkeiten begegnet. Gibt es da trotzdem noch Menschen, die sie persönlich beeindrucken, zu denen sie aufschauen?
Fritz Sdunek: Ich bin beispielsweise sehr von Günter Debert, dem ehemaligen Nationaltrainer der DDR, beeindruckt. Wie fit dieser Mann noch mit seinen 82 Jahren ist – Wahnsinn! Es ist auch immer wieder eindrucksvoll zu beobachten, wie Muhammad Ali mit seiner Krankheit umgeht. Jedoch hat man zuletzt beim Begräbnis seines größten Widersachers Smokin´ Joe Frazier gesehen, wie sehr die Erkrankung an ihm zerrt.
Nobis: Vor dem Kampf sind Boxer extrem fokussiert, nehmen die äußeren Einflüsse kaum noch wahr. Wie erlebt man denn als Trainer die letzten Minuten?
Fritz Sdunek: Die erlebe ich wie der Boxer selbst. Ich habe den absoluten Tunnelblick, bin fokussiert, habe nur Augen für meinen Schützling. Was rundherum beim Einmarsch in die Halle passiert, schaltet man vollkommen aus. In diesen Sekunden schlägt das Herz des Boxers in mir. Ich weiß immer genau, wie mein Boxer empfindet, wie weit er noch gehen kann, wann es an der Zeit ist, ihn zu schützen, aus dem Kampf zu nehmen. Das ist das einfache Rezept für den Erfolg. Man muss eine komplette Einheit sein. Anders geht es nicht.
Nobis: Welcher Kampf ist ihnen am meisten in Erinnerung geblieben?
Fritz Sdunek: Das war der Kampf gegen Lennox Lewis. Am 21. Juni 2003 marschierten wir ins Staples Center ein, wurden von 20.000 Menschen gnadenlos ausgepfiffen. In der Pause zur siebten Runde wurde der Kampf vom Ringrichter wegen mehrerer Cuts im Augenbereich abgebrochen. Lewis gewann durch technischen K.o. Nach wie vor halte ich einige Entscheidungen an diesem Abend für ziemlich kurios, da Vitali zu diesem Zeitpunkt auf allen drei Punktzetteln vorne lag. Als wir kurz nach dem Abbruch aus dem Staples Center in Richtung Kabine gingen, wurden wir frenetisch bejubelt. Auch die Zuschauer hatten Vitali wohl vorne gesehen.
Nobis: Wo wir bei Kuriositäten sind: David Haye hat sich nach seiner schwachen Vorstellung gegen Wladimir Klitschko Anfang Juli wieder zu Wort gemeldet. Er sei bereit, ihren Schützling „in Rente zu schicken“ und würde notfalls auch „auf dem Mond“ gegen Vitali kämpfen. Wie ernst nehmen sie solche Aussagen?
Fritz Sdunek: Ach, die Jungs wollen doch nur auf sich aufmerksam machen. Auch der „Hayemaker“ wollte sich mit seinem vorlauten Getue nur in Szene setzen. Im Kampf hat er auf ganzer Linie enttäuscht. Er hat feige geboxt.
Nobis: … wird es zu diesem Kampf kommen?
Fritz Sdunek: Kann ich nicht sagen. Das können wir nicht beeinflussen. Die Zeit wird es zeigen. Klar ist nur, dass Vitali noch einige Kämpfe machen wird, wenn er weiter so fit bleibt.
Nobis: Worin unterscheiden sich eigentlich die beiden Klitschko-Brüder?
Fritz Sdunek: Beide sind sich extrem ähnlich. Sie sind faire Sportsmänner, sehr engagiert, gebildet und sympathisch obendrein. Und sie sind absolute Ausnahmeathleten. Vielleicht ist Wladi etwas lockerer, Vitali dagegen etwas gesetzter, hat immer die Familie im Blick.
Nobis: Letzte Frage – haben sie noch so etwas wie einen Fünfjahresplan?
Fritz Sdunek: Mein Plan ist es, einfach gesund zu bleiben. Wichtig ist, Spaß und Lust an der Arbeit zu haben. Im Moment genieße ich es, so viele Erfolge mit meinen Jungs feiern zu können. Es gibt im Augenblick einige Anfragen. Viele Sportler möchten, dass ich sie trainiere. Das ehrt mich und unterstreicht, dass man gute Arbeit abliefert.
75 Jahre SC 1936 Neuss-Grimlinghausen – Das wird gefeiert!
Vom Fußballverein zu einem der größten Sportvereine der Stadt
Am 2. und 3. Oktober ist es soweit: Der SC 1936 Neuss-Grimlinghausen feiert Geburtstag im Grimlinghausener Reuterhof, zu dem alle Mitglieder und Interessierte recht herzlich willkommen sind. Am Sonntag geht es los mit einer Jubiläumsgala, die durch einen Auftritt von „De Räuber“ sicher zum Highlight wird und am Montag ist zum Festkommerz geladen mit Dixieland-Band und geselligem Beisammensein.
Das Jubiläum und eine erfolgreiche Vereinsgeschichte sind Grund genug so groß zu feiern: „Der SC Grimlinghausen hat damals als reiner Fußballclub angefangen; die anderen Sportbereiche sind erst nach und nach dazu gekommen“, erklärt Horst Klüter, seit 2000 2. Präsident des Gesamtvereins, zufrieden. Heute ist der Verein mit über 1.200 Mitgliedern der größte im Stadtteil Grimlinghausen und gleichzeitig einer der größten Sportvereine in Neuss. Neben Fußball hat er Abteilungen für Breitensport und Tennis sowie für Reiten und Voltigieren. Eine Tischtennis-Abteilung „wird gerade wieder neu erweckt“, so Klüter. Einzelne Abteilungen präsentieren sich als eigene Vereine wie etwa der Tennisclub Rot-Weiß Neuss-Grimlinghausen und der RSV Neuss-Grimlinghausen (Reiten und Voltigieren), sind aber rechtlich Teil des SC 1936. Gerade die Abteilung Reiten und Voltigieren hat ja kürzlich erst wieder für Furore gesorgt, als die Voltigier-Truppe um Trainerin Jessica Schmitz zuerst glanzvoller Europa-Meister und dann auch noch Deutscher Meister geworden ist. Das sind sportliche Erfolge, die von der Vereinsführung natürlich gerne gesehen werden, denn „durch das Voltigieren haben wir als örtlicher Verein durchaus etwas Besonderes“, sagt Klüter.
Ein starker Verein
Zum Erfolg des Vereins haben aber nicht nur das vielseitige Angebot und die Leistungen der einzelnen Abteilungen beigetragen, sondern auch das stete Engagement seiner Mitglieder. Nach seiner Gründung hatte der Verein zunächst keinen eigenen Sportplatz. 1947 wurde dann in Eigenleistung mit dem Bau eines eigenen Sportplatzes begonnen, der ein Jahr später eingeweiht werden konnte wie auf der Homepage des SC 1936 nachzulesen ist. Auch das Sportlerheim und die Flutlichtanlage wurden 1959 und 1970 in Eigenleistung erbaut bzw. installiert, erfährt man dort weiter. So entstand also nach und nach die Hauptstelle des Vereins, die Bezirkssportanlage Grimlinghausen ganz in der Nähe der Erft.
Hier ist was los
Auch heute engagiert sich der SC 1936 dafür, dass alle Abteilungen „in Schuss“ sind. So wurde gerade mit städtischer Hilfe eine große Sanierungsaktion am Nixhof, dem Standort der Reiter und Voltigierer, erfolgreich abgeschlossen: Die Fassade vom Haupthaus erstrahlt in neuem Glanz, der Voltigier-Trainingsraum ist frisch renoviert, und es wurde neue Elektrizität auf dem gesamten Hofgelände verlegt. Am 8. Oktober wird das Ganze auf dem Nixhof gefeiert und gleichzeitig gibt es eine Ehrung für die „frisch gebackenen Voltigier-Meister“, so Horst Klüter. Doch jetzt freut er sich mit dem gesamten Verein zunächst auf das Jubiläums-Wochenende am 2. und 3. Oktober. Karten für die um 19 Uhr beginnende Jubiläumsgala gibt es im Vorverkauf bei der Sparkasse und der VR-Bank in Grimlinghausen; der Eintritt zum Festkommerz um 11 Uhr am nächsten Tag ist frei.
Weitere Infos gibt es auf www.sc-grimlinghausen.de.
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