Bildung für klare Strukturen und Zukunftschancen
Schulsystem-Diskussion, Lehrermangel, marode Schulen, mangelhafte Lehrmittel, G8-Abitur, Schülerempfehlungen – was Eltern und Kinder mitmachen in der aktuellen Schulsituation, ist fast eine Zumutung. Wer nicht warten will, bis es klare Strukturen und bessere Bildungschancen gibt, stattet seine Kinder mit dem Bestmöglichen aus: Selbstbewusstsein und Erfolg am Lernen.
Unmittelbar betroffene Eltern von Grundschulkindern können einem schon fast Leid tun. Mit dem Ende der vierten Klasse prasseln dringliche Fragen auf die Erziehungsberechtigten ein: Auf welche weiterführende Schule kann mein Kind gehen? Für welche Schule hat es die passende Empfehlung? Ist diese Schule solide? Wie ist ihr Ruf? Welche Schwerpunkte setzt die Schule? Wie hoch ist der Unterrichtsausfall, ist das Lehrerkollegium so besetzt, dass Ausfälle kompensiert werden können? Und wenn diese Entscheidung endlich getroffen ist, geht es ja erst richtig los: Abschluss 10B, Mittlere Reife, G8-Abitur, Auslandsaufenthalt, Fachhochschule, Universität? Was ist das Beste für mein Kind? Sevda Yücel vom Kumon Lerncenter in Weckhoven hat eine Antwort.
Individuelle Lernfreude fördert Erfolgserlebnis fördert Selbstbewusstsein
„Wenn 26 Kinder gleichzeitig die Schule anfangen, da kann sich kein Lehrer auf jedes Kind einstellen. Man kann selten alle Kinder da abholen, wo sie gerade stehen. Wir können das aber“, erklärt Sevda Yücel. Im Kumon Lerncenter der freundlichen Leiterin in Weckhoven geht es um den „Spaß am Lernen“. Das nicht neu, aber deshalb nicht weniger sinnvoll. Die erfolgreiche Lernmethode kommt aus Japan und ermöglicht es Kindern ab vier Jahren, und Erwachsenen auch, zu so genannten „Selbstlernern“ zu werden. „In den Fächern Mathe und Englisch erledigen die Kinder bei uns Aufgaben, die exakt auf ihr Können und ihre Fähigkeiten zugeschnitten sind. So fördern wir die einzelnen Stärken. Die Kinder verlieren die Angst vor dem Falschmachen, weil sie auf sich vertrauen und am Ende wissen: Es gibt nichts, was ich nicht schaffen kann.“ Hört sich gut an. Aber warum gerade Englisch und Mathe? „Das sind laut Untersuchungen die Achillesfersen in der deutschen Bildung“, so Yücel. „In Japan und anderen Staaten (Kumon Lerncenter gibt es in 46 Ländern, die Red.) ist Kumon so gut wie selbstverständlich. Dort umfasst das Angebot noch viele andere Fächer.“
Vertrauen sie auf ihr Kind
Eltern sind in die Lernmethode mit eingebunden. Sie müssen ihr Kind unterstützen, mit Korrekturen ebenso wie mit Lob. „Wenn einer meiner Schüler von 300 Rechenaufgaben 296 richtig hat, auf dem Bogen oben aber dick die 4 Fehler stehen, die er gemacht hat, ist das Kind natürlich enttäuscht und kann sich über seine tolle Leistung nicht freuen. Loben ist sehr wichtig, das vergessen leider viele.“ Deshalb werden auch die Eltern zu Beginn ausführlich aufgeklärt. Denn sie müssen lernen, auf das Können ihres Kindes zu vertrauen und vernünftig mitmachen. „Dann bekommt das Grundschulkind, das schon in der ersten Klasse mit KUMON angefangen hat, hundertprozentig die Empfehlung für das Gymnasium“, so die Leiterin des Lerncenters auf der Otto-Wels-Straße. Das ist auch gut so, denn das erklärte Ziel ist die akademische Laufbahn.
Zweimal die Woche vor Ort, jeden Tag ein bisschen zu Hause
Zweimal pro Woche kommen die Kinder in das Kumon Lerncenter vor Ort. Die Lernmethode basiert auf Bronze, Silber und Gold. Bronze heißt Schulklassen-Niveau, Silber ein Jahr darüber, Gold zwei Jahre über Niveau. Bei Kumon gibt es keine Nachhilfe, das ist Sevda Yücel wichtig. „Hier geht es um Nachhaltigkeit. Darum, dass das Kind weiß, wie es lernt. Das ist anfangs, gerade auch für die Eltern, aufwendiger, später aber viel einfacher. Die Kinder begreifen nachher schneller und effektiver.“ Dabei lernen die Kumon-Schützlinge täglich zu Hause. Zu Beginn ein paar Minuten, später eine halbe Stunde, dann bis zu 90 Minuten. Die Erfolge geben der Lernmethode Recht. „Wer will, schafft es auch.“ Kumon ist ausdrücklich keine Konkurrenz zur Schule, sondern eine Unterstützung und Chance auf eine bessere Bildung für jeden. Derzeit nutzen knapp 70 Kinder und Erwachsene – die älteste Schülerin ist 38 Jahre – die Lernmethode, um sich für eigene Ziele fit zu machen. Das kann das Gymnasium sein, der Abschluss für die gymnasiale Oberstufe oder die Prüfung an der Universität. Die Gebühr zur Teilnahme am Kumon Lerncenter in Weckhoven liegt bei 85 € pro Monat und Fach. Wer jetzt aber denkt, dass sich das nur Betuchte leisten können, halt: Der Bildungsgutschein, erhältlich für Arbeitssuchende und unter bestimmten Voraussetzungen auch für Beschäftigte, ermöglicht die Teilnahme am Kumon Lerncenter ebenso. Na dann, viel Spaß am Lernen.





